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Vergessene Perlen aus 125 Jahren ŠKODA: der ŠKODA FELICIA Fun

In Teil 7 unserer Reihe werfen wir einen Blick auf den ŠKODA FELICIA Fun

Seit 125 Jahren entwickelt ŠKODA Fahrzeuge mit innovativen Designelementen, cleveren Ideen und praktischen Features. Dieses stolze Jubiläum nehmen wir zum Anlass, um Modelle vorzustellen, die in der Unternehmenshistorie weniger bekannt sind. In Teil 7 unserer Reihe werfen wir einen Blick auf den ŠKODA FELICIA Fun.

In der 125-jährigen Unternehmensgeschichte von ŠKODA spielen Autos, die – abseits des reinen Nutzwerts für den privaten oder beruflichen Alltag – besonders den Sinn fürs Schöne und die Freude am Fahren ansprechen, immer wieder eine wesentliche Rolle. Gerade mit dem Modellnamen FELICIA ist eine besonders elegante Episode verbunden: So hieß bereits jener legendäre Roadster, der sich zwischen 1959 und 1964 geradezu als Symbol für den kleinen Traumsportwagen in der Historie der Marke verewigte und fast 15.000 glückliche Fahrerinnen und Fahrern sowie deren Passagiere zum Flanieren einlud.

Seit 125 Jahren entwickelt ŠKODA Fahrzeuge mit innovativen Designelementen, cleveren Ideen und praktischen Features. Dieses stolze Jubiläum nehmen wir zum Anlass, um Modelle vorzustellen, die in der Unternehmenshistorie weniger bekannt sind. In Teil 7 unserer Reihe werfen wir einen Blick auf den ŠKODA FELICIA Fun.

In der 125-jährigen Unternehmensgeschichte von ŠKODA spielen Autos, die – abseits des reinen Nutzwerts für den privaten oder beruflichen Alltag – besonders den Sinn fürs Schöne und die Freude am Fahren ansprechen, immer wieder eine wesentliche Rolle. Gerade mit dem Modellnamen FELICIA ist eine besonders elegante Episode verbunden: So hieß bereits jener legendäre Roadster, der sich zwischen 1959 und 1964 geradezu als Symbol für den kleinen Traumsportwagen in der Historie der Marke verewigte und fast 15.000 glückliche Fahrerinnen und Fahrern sowie deren Passagiere zum Flanieren einlud.

Premiere in Genf 1995

Auf dem Genfer Autosalon 1995 feierte der ŠKODA FELICIA Fun seine Weltpremiere. Das kompromisslos auf Spaß abzielende Freizeitfahrzeug übernahm viele Ideen und Detaillösungen der beiden Concept Cars ŠKODA FUN, kombinierte sie aber mit der umfassend aufgewerteten Technik des ein Jahr zuvor vorgestellten FELICIA. Für die komplexe Evolution des Vorgängermodells hatte die längst zur Volkswagen Gruppe zählende Marke 1.187 Teile neu entwickelt und dabei neben dem Fahrkomfort auch das Sicherheits- und Verarbeitungsniveau umfassend verbessert.

Mit strahlend gelbem Lenkrad

Die größte Überraschung des FELICIA Fun: Die ungewöhnliche Lösung mit der klapp- und verschiebbaren Rückwand, die wie aus dem Nichts zwei zusätzliche Notsitze entstehen ließ, war mehr als nur ein skurrile Idee für Show-Cars. Die intern ,Party-Trick‘ getaufte, inzwischen weiter entwickelte Mechanik zählte tatsächlich zur Grundausstattung der unkonventionellen Pick-up-Variante. Sie verkürzte im ausgefahrenen Zustand zwar die Tiefe der mit Fichtenholz ausgelegten Ladefläche von 1.370 auf 850 Millimeter, doch dies konnte den praktischen Nutzen des trendigen, stets in kräftigem Gelb lackierten und von einem zusätzlichen Heckspoiler geschmückten Pritschenwagens kaum schmälern. Geradezu schwärmerisch formulierten die Texter in der Werbebroschüre: „Die frische gelbe Farbe des Fahrzeugs steht für Abenteuer, bei denen Sie der FELICIA Fun gerne begleitet. Nehmen Sie das strahlend gelbe Lenkrad in die Hand, drehen Sie den Zündschlüssel um und reisen Sie der Sonne und dem Spaß entgegen.“

Von Oktober 1995 bis August 2000 rollten im Werk Vrchlabí insgesamt 4.016 Exemplare vom Band.

Maße und Leistung des FELICIA Fun

In der Länge maß er 4.245 Millimeter, in der Breite 1.680 Millimeter und in der Höhe 1.465 Millimeter. Der Radstand betrug 2.450 Millimeter. Den Kunden standen drei Vierzylinder zur Auswahl: Neben dem Dieselmotor, der aus einem Hubraum von 1.896 ccm eine Leistung von 47 kW (64 PS) schöpfte, waren auch zwei Benziner erhältlich – mit 1,3 Liter Hubraum und 50 kW (68 PS) sowie 1.598 ccm und 55 kW (75 PS). Letzterer ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von 163 km/h. Der kombinierte Verbrauch des 1,6-Liter-Motors betrug nach der seinerzeit gültigen Norm 7,3 Liter auf 100 Kilometer. Die Basisausführung mit 1,3 MPI-Aggregat kostete in der Ausstattungslinie LX 304.900 Tschechische Kronen. Für die 1.035 Kilogramm leichte Version mit 1,6 Liter großem MPI-Vierzylinder, die 445 Kilogramm zuladen durfte, berechnete ŠKODA 40.000 Kronen mehr. Für den Dieselmotor kamen weitere 10.000 Kronen hinzu.

Über 4.000 Fahrzeuge rollen vom Band

Der FELICIA Fun wurde auch in Deutschland angeboten. Der hier grundsätzlich mit einem 1,6 MPI-Motor kombinierte Pick-up kostete 1999 neu knapp 14.000 Euro. Optional konnten sich Käufer für eine Teillederausstattung entscheiden, die für 639 Euro erhältlich war. Insgesamt 4.016 ŠKODA FELICIA Fun rollten von Oktober 1995 bis August 2000 im Werk Vrchlabí vom Band. Heute gelten die auffällig gelben Freizeitfahrzeuge als begehrte Sammlerstücke – sie zählen zu den buntesten Farbtupfern unter den mehr als 1,4 Millionen insgesamt hergestellten FELICIA.

Das Leergewicht des ŠKODA FELICIA Fun betrug je nach Ausführung nur 1.005 bis 1.080 Kilogramm

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