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ŠKODA recycelt – wiederverwertbare Materialien in der Automobilfertigung

Wir haben die Experten aus der Abteilung für technische Entwicklung dazu gefragt

ŠKODA AUTO optimiert konsequent den ökologischen Fußabdruck und den Anteil an wiederverwertbaren Materialien in seiner Automobilfertigung. Da die recycelten Materialien den gleichen Qualitätsanforderungen unterliegen wie neue, gehen ihrer Einführung umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsprozesse voraus. In der Vergangenheit lag der Fokus vor allem auf der Entwicklung von Kunststoffen mit hervorragenden und vielfältigen Eigenschaften. „Die Verbesserung ihrer Recycling- und Wiederverwendungseigenschaften stand nicht an erster Stelle“, sagt Jan Sláma von ŠKODA, der für die Entwicklung und Haltbarkeit von Materialien zuständig ist. „Wir müssen sicherstellen, dass unser Material zum einen gut wiederverwertbar ist und zum anderen die Funktionalität des Teils nicht einschränkt“, fährt Radka Kubínová aus derselben Abteilung fort. Deshalb können Recyclingmaterialien nur dort eingesetzt werden, wo es auch möglich ist – aktuell beispielsweise bei Radkästen oder bei Aufprallschutzvorrichtungen für das Fahrgestell.

ŠKODA AUTO optimiert konsequent den ökologischen Fußabdruck und den Anteil an wiederverwertbaren Materialien in seiner Automobilfertigung. Da die recycelten Materialien den gleichen Qualitätsanforderungen unterliegen wie neue, gehen ihrer Einführung umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsprozesse voraus. In der Vergangenheit lag der Fokus vor allem auf der Entwicklung von Kunststoffen mit hervorragenden und vielfältigen Eigenschaften. „Die Verbesserung ihrer Recycling- und Wiederverwendungseigenschaften stand nicht an erster Stelle“, sagt Jan Sláma von ŠKODA, der für die Entwicklung und Haltbarkeit von Materialien zuständig ist. „Wir müssen sicherstellen, dass unser Material zum einen gut wiederverwertbar ist und zum anderen die Funktionalität des Teils nicht einschränkt“, fährt Radka Kubínová aus derselben Abteilung fort. Deshalb können Recyclingmaterialien nur dort eingesetzt werden, wo es auch möglich ist – aktuell beispielsweise bei Radkästen oder bei Aufprallschutzvorrichtungen für das Fahrgestell.

Verschiedene Arten von Recyclingmaterial

Recyclingmaterialien entstehen beispielsweise aus Produktionsabfällen, die bei der Herstellung von Kunststoffen anfallen – diese werden postindustrielle Recyclingmaterialien genannt. Bauteile aus recycelten Stoffen bestehen in der Regel nicht zu 100 Prozent aus zuvor bereits verwendeten Materialen. „Sie müssen durch einige neue Stoffe ergänzt werden, und jede Produktionscharge muss genau überwacht werden“, erklärt Lukáš Zuzánek, ein weiteres Mitglied des Materialentwicklungsteams. Aufgrund seiner Eigenschaften ist Kunststoff in der Automobilindustrie unersetzlich. Er hat Metall ersetzt, zu einem geringeren Fahrzeuggewicht beigetragen und die CO2-Produktion sowie den Kraftstoffverbrauch reduziert.

Verwendung im Innenraum

Die Verwendung von Recyclingmaterialien im Fahrzeuginnenraum ist aufgrund der strengen Anforderungen ein komplizierterer Schritt. Recyclingtechnologien mit PET-Flaschen haben sich bei der Herstellung von Fußmatten und Kofferraumbodenbelägen bewährt. Und auch recycelte Textilien finden im Interieur Verwendung. „Im Falle von Polypropylen ist die Verwendung von Recyclingmaterialien jedoch schwieriger, da sich die Materialien durch ihre anschließende Verarbeitung zersetzen. Wir müssen entweder über eine Quelle von ausreichender Qualität verfügen oder zum Beispiel ein chemisches Recyclingverfahren anwenden“, sagt Kubínová und fügt hinzu, dass zu den neuen Herausforderungen auch die Suche nach Möglichkeiten gehöre, den Anteil dieser Materialien im Fahrzeuginnenraum zu erhöhen. Auch andere Möglichkeiten bieten sich hierbei in der Entwicklung an, etwa die Verarbeitung von Fasern, die aus Kokosnuss, Flachs, Rüben oder Kaffeesatz gewonnen werden und als Kunststoff-Füllstoffe dienen. All dies geschieht, um natürliche Ressourcen zu schonen und Abfall maximal zu nutzen.

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