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ŠKODA KODIAQ und ŠKODA KAROQ: der große Vergleich

Die Highlights der beiden SUV im Vergleich

Der ŠKODA KODIAQ und der ŠKODA KAROQ. Beides SUV, beide von ŠKODA. Wir haben zusammengestellt, was Sie über die neuesten Mitglieder der ŠKODA Familie wissen müssen – und worin sich die beiden SUV unterscheiden.

 

ŠKODA KODIAQ und ŠKODA KAROQ: Länge, Breite und Höhe

Während der KODIAQ ein klassischer SUV ist, fällt der kleinere KAROQ in die Kategorie der Kompakt-SUV. Er ist 4.382 Millimeter lang und 1.841 Millimeter breit. Der KODIAQ misst hingegen 4.697 mm in der Länge und 1.882 mm in der Breite. 1.681 Millimeter (KODIAQ) zu 1.605 Millimeter (KAROQ). Schaut man sich den Radstand der beiden SUV-Modelle an, variiert dieser gering: Der Radstand des KODIAQ von 2.790 mm bildet die Grundlage für das besonders großzügige Raumangebot. Beim KAROQ sind es 2.638 Millimeter, die einen Hinweis darauf geben, wie viel Platz die Passagiere auch in einem Kompakt-SUV genießen können.

Etwas deutlicher unterscheiden sich die SUV-Brüder beim Kofferraumvolumen. Während der KAROQ ein Fassungsvermögen von 521 bis 1.630 Liter bietet (bei ausgebauten VarioFlex-Sitzen sogar 1.810 Liter), können im KODIAQ 835 bis zu 2.065 Liter vollgepackt werden.

ŠKODA KODIAQ und ŠKODA KAROQ: Was bieten die SUVs im Inneren?

Klar – größeres Auto heißt in der Regel auch mehr Platz im Inneren. Dies kommt beim KODIAQ vor allem großen Menschen zu Gute: Eine Kniefreiheit im Fond von bis zu 104 mm bietet Mitfahrern ausreichend Bewegungsfreiheit. Die Kniefreiheit im KAROQ beträgt derweil 68 Millimeter.

Schaut man sich die Ausstattung im Inneren an, sticht ein Merkmal des KAROQ besonders hervor: Er ist das erste ŠKODA Modell, das ein individuell programmierbares, digitales Instrumentenpanel besitzt. Dieses ist in vier Anzeigelayouts programmierbar: Classic-, Basic-, Modern- und Extended-Layout. Auch für den KODIAQ ist optional ein digitales Kombiinstrument erhältlich. Neben den Layouts, die es beim KAROQ gibt, verfügt der KODIAQ über ein Sport-Layout. Zudem haben haben die einzelnen Layouts im ŠKODA KODIAQ SPORTLINE und im KODIAQ RS einen spezifischen und dynamischeren Hintergrund.

Sowohl KAROQ als auch KODIAQ lassen das Interieur auf Wunsch per LED-Ambientebeleuchtung in stimmungsvollen Farben erstrahlen. Die ‚Simply Clever‘-Details besitzen selbstverständlich beide SUVs. Über 30 dieser nützlichen Alltagshelfer bieten die beiden neuen ŠKODA Modelle, darunter beispielsweise den neu konzipierten Türkantenschutz des KODIAQ oder ein Sensor unter dem hinteren Stoßfänger, der mit einer Wischbewegung Ihres Fußes die elektrische Heckklappe öffnet. Ganz schön clever, oder?

ŠKODA KODIAQ und ŠKODA KAROQ: Wie sieht es mit der Motorisierung aus?

Für den ŠKODA KODIAQ sind zwei 2,0-TDI-Dieselmotoren mit 110 kW (150 PS) sowie 147 kW (200 PS) erhältlich, die immer mit dem 7-Gang-DSG gekoppelt sind (Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,6-5,6 l/100km, CO2 Emissionen kombiniert 119-146 g/km). Von den drei angebotenen Benzinern ist der 1,5 TSI mit 110 kW (150 PS) (Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,6 – 6,1 l/100km, CO2 Emissionen kombiniert 129 – 138 g/km) als einzige Variante ausschließlich mit Frontantrieb und mit einer manuellen 6-Gang-Schaltung erhältlich, DSG ist optional erhältlich. Den 2,0 TSI gibt es mit 140 kW (190 PS) sowie mit 180 kW (245 PS) im KODIAQ RS, jeweils in Verbindung mit Allrad und DSG (Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,9 – 7,5 l/100 km, CO2 Emissionen kombiniert 157 – 171 g/km). Alle Triebwerke erfüllen die Abgasnorm Euro 6d. Bei den Triebwerken der neuen EVO-Generation sorgen zudem zahlreiche technische Maßnahmen für eine hohe Effizienz und niedrige Emissionen.

Der ŠKODA KAROQ bietet Vergleichbares: Die fünf Motorvarianten bieten eine Leistungsspanne von 85 kW (115 PS) bis 140 kW (190 PS) (Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,1 – 6,8 l/100km, CO2 Emissionen kombiniert 112 – 137 g/km). Wie auch beim KODIAQ sind alle Aggregate turboaufgeladene Direkteinspritzer und verfügen über Start-Stopp-Technik. Mit Ausnahme des kraftvollen Diesel können alle Aggregate wahlweise mit einem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe oder einem 7-Gang-Direktschaltgetriebe (DSG) bestellt werden. Der 2,0 TDI mit 140 kW (190 PS) ist serienmäßig mit 4×4-Antrieb und einem 7-Gang-DSG ausgerüstet (Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,0 – 5,2 l/100km, CO2 Emissionen kombiniert 131-137 g/km). Der 1,5 TSI (Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,2 – 5,7 l/100km, CO2 Emissionen kombiniert 119-129 g/km) bietet als Besonderheit eine Zylinderabschaltung. Sobald weniger Motorleistung benötigt wird – etwa bei gleichmäßigem Tempo oder in Bremsphasen – schließt das System automatisch die Ventile des zweiten und dritten Zylinders und stoppt die Kraftstoffeinspritzung. Diese Technologie ermöglicht eine durchschnittliche Kraftstoffeinsparung von 0,5 Litern auf 100 Kilometer.

ŠKODA KODIAQ und ŠKODA KAROQ: Unterschiede bei den Fahrassistenzsystemen?

Nein, denn sowohl der KODIAQ als auch der KAROQ halten viele hochmoderne Assistenzsysteme für Sie bereit. Der Travel Assist bietet bis zu acht Assistenzsysteme. Dazu zählen unter anderem der Vorausschauende Adaptive Abstandsassistent, der Adaptive Spurhalteassistent und die verbesserte Verkehrszeichenerkennung. Mehr Komfort bietet beispielsweise der Anhängerrangierassistent, ein System, das bei langsamer Rückwärtsfahrt das Lenken für Sie übernimmt. Zusätzlich bremst der neue Rangierbremsassistent beim Rückwärtsfahren ab. Zudem gibt es das System Area View. Im Front- und Heckbereich sowie in den Außenspiegelgehäusen befinden sich Weitwinkelkameras, die das Umfeld des KAROQ und des KODIAQ weiträumig erfassen und auf den Bordmonitor senden. Zu guter Letzt greift der Notfallassistent bei drohender Fahruntüchtigkeit des Fahrers ein und sichert Sie und ihr Umfeld im Notfall ab. Doch dies sind nur ein paar der zahlreichen Fahrassistenzsysteme.

Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Seit dem 1. September 2018 ersetzt der neue WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) den bisherigen Fahrzyklus (NEFZ). Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2– Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.skoda-auto.de/wltp.