Rückspiegel

Von POPULAR MONTE CARLO bis ENYAQ COUPÈ iV: Die ŠKODA Coupés

Stromlinien-Ikonen, legendäre Sport-Coupés, italienisches Design und die Ära der SUV-Coupés

Bereits in den Pioniertagen des Automobils entwickelten Laurin & Klement mit der Baureihe S ein Großserienmodell, das sich in den Coupé-Versionen „Lady“ und „Doktor“ durch eine sportliche Silhouette mit verkürztem und stark nach hinten abfallendem Dach auszeichnete. In den 1930er-Jahren sorgte ŠKODA dann mit der Stromlinien-Ikone 935 DYNAMIC und dem Rallye-Coupé POPULAR MONTE CARLO* für Furore, bevor sich in den 1970er-Jahren die Modelle 110 R und 130 RS als sportliche Coupés einen Namen machten. Die Designstudie VISION C von 2014 war dann das erste ŠKODA Coupé der Neuzeit. Nach den SUV-Coupés KODIAQ GT und KAMIQ GT speziell für den chinesischen Markt überführt ŠKODA mit dem ENYAQ COUPÉ iV diese elegante Karosserieform nun in die Ära der Elektromobilität. Die Highlights der schönsten ŠKODA Coupés im Überblick:

Stromlinien-Design: ŠKODA 935 DYNAMIC und ŠKODA POPULAR MONTE CARLO

Als futuristische Sensation präsentierte ŠKODA die ästhetisch gezeichnete Limousine 935 DYNAMIC auf dem Prager Automobilsalon 1935. Die stromlinienförmige Karosserie mit langgezogenem Heck diente nach ihrer Weltpremiere der weiteren Forschungsarbeit und beeinflusste maßgeblich die Automobilentwicklung der folgenden Jahre. Trotz der extrem optimierten Aerodynamikbot das elegante Coupé ŠKODA 935 DYNAMIC genügend Platz für fünf Insassen und rund 300 Liter Stauraum im Front-Kofferraum.

Für die prestigeträchtige Rallye Monte Carlo präsentierte ŠKODA kurz darauf den POPULAR MONTE CARLO, der als Coupé- und Roadster-Version bis heute zu den legendärsten Fahrzeugen des tschechischen Herstellers zählt. Mit dem dynamischen POPULAR MONTE CARLO vereinte ŠKODA seine Technik- und Designkompetenz mit dem Erfahrungsschatz aus dem erfolgreichen Motorsportengagement. Absolutes Highlight neben den elegant geschwungenen Linien sind die charakteristischen Gitter vor Kühlergrill und Scheinwerfern.

Sport-Coupés: ŠKODA 110 R und ŠKODA 130 RS

Nach dem erfolgreichen Start in die Ära des Heckantriebs mit dem 1000 MB modernisierte ŠKODA seine Modelle und brachte 1971 das agile Coupé 110 R auf den Markt. Der sportlich designte Zweitürer hob sich von der Stufenheck-Limousine 100/110 durch die stärker geneigte Windschutzscheibe, die rahmenlosen Fenster der breiten Türen und vor allem durch die formschön nach hinten auslaufende Heckpartie ab. Bis heute zählt der ŠKODA 110 R zu den ikonischsten Fahrzeugen des tschechischen Traditionsunternehmens.

Auf Basis des 110 R entwickelte ŠKODA auch seine ersten RS-Serienmodelle, von denen der ŠKODA 130 RS  als „Porsche des Ostens“ zur Rennwagen-Legende wurde. Das sportliche Coupé begeisterte und gewann bei zahlreichen internationalen Rallyes auch dank seines ausgezeichneten Packages aus moderner Motorentechnik, ausgeklügeltem Leichtbau und motorsportlichem Feintuning. Um das Fahrzeuggewicht zu senken, bestanden Türen und Hauben des 130 RS aus Aluminium und Kunststoff, die Frontscheibe aus Polycarbonat. Ein Käfig aus Stahlrohren bot Fahrer und Beifahrer zusätzlichen Schutz und verbesserte die Verwindungssteifigkeit des Fahrzeugs.

Italienisches Design: ŠKODA GARDE und ŠKODA RAPID

Als Nachfolger des ŠKODA 110 R produzierte ŠKODA ab 1981 das sportlich angelegte Coupé GARDE, das schon bald vom ŠKODA RAPID abgelöst wurde. Das Design des schnittigen Zweitürers ging auf Entwürfe des italienischen Star-Designers Giorgio Giugiaro zurück und erlebte als RAPID 130/135 seine Blütezeit zwischen 1984 und 1990. Charakteristisch sind das lange Fließheck und die weit nach oben gezogene Frontscheibe. Mit dem sportlichen Look lockte ŠKODA zunehmend junge Käufer an und warb mit dem Slogan „Sie müssen nicht unbedingt Rennen fahren, um ŠKODA schätzen zu lernen“. Anschließend schloss sich ŠKODA mit dem Volkswagen Konzern zusammen und startete mit dem FELICIA in eine neue Ära. Die Modellbezeichnung RAPID lebte 2012 mit einer neuen Fließhecklimousine wieder auf, die unter der Bezeichnung RAPID SPACEBACK auch als dynamische Kurzheckversion erhältlich war.

ŠKODA Concept Cars: VISION C und VISION E

Mit der Designstudie VISION C von 2014 leitete ŠKODA die nächste Entwicklungsstufe seiner Designsprache ein und präsentierte ein dynamisch-elegantes Coupé mit expressiver Front. Das äußerst selbstbewusst gezeichnete Design unterstreicht mit seinem emotionalen Karosseriekonzept den Aufbruch zur bis dato größten Modelloffensive der Marke und legte die Basis für die dritte Generation des ŠKODA Flaggschiffs SUPERB. Kristalline Strukturen, inspiriert von tschechischer Glaskristallkunst, übersetzten die Markenwerte Präzision und Klarheit in die neue Designsprache der Marke – sie gelten bis heute als grundlegende Prinzipien der ŠKODA Fahrzeuggestaltung.

Nach der Weltpremiere des KODIAQ, dem ersten großen SUV von ŠKODA, gab die Designstudie VISION E einen Ausblick auf künftige SUV-Modelle mit Coupé-Design. Das emotional gezeichnete Elektro-SUV mit gegenläufig öffnenden Türen und kurzen Überhängen vorn und hinten vereint großzügige Platzverhältnisse mit einer dynamisch wirkenden Silhouette und einer sanft abfallenden Dachlinie. Das zukunftsweisende Fahrzeugkonzept VISION E erfüllt alle Level-3-Anforderungen für autonomes Fahren und bietet eine rein elektrische Reichweite von bis zu 500 km.

SUV-Coupés für China: KODIAQ GT und KAMIQ GT

Exklusiv für den chinesischen Markt entwickelte ŠKODA eine „GT“ genannte Coupé-Version seines erfolgreichen Kompakt-SUVs KODIAQ. Der KODIAQ GT vereint ein SUV-typisches Raumangebot mit der emotionalen Linienführung eines Coupés und legt den Fokus auf Fahrspaß, Alltagsnutzen und ausdrucksstarkes Design. Die hinter den vorderen Türen sanft abfallende und in die flache Heckklappe übergehende Dachlinie verleiht ihm ein dynamisches Profil bei einem gleichzeitig kraftvollen Auftritt. Das bärenstarke SUV-Coupé traf perfekt die Lifestyle-Ideen junger Chinesen – deshalb ließ ŠKODA mit der GT-Version des beliebten Crossover-SUV KAMIQ kurz darauf ein zweites ŠKODA SUV-Coupé speziell für den chinesischen Markt folgen.

ENYAQ COUPÉ iV (2022)

Basierend auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) und der Konzeptstudie VISION iV präsentiert ŠKODA mit dem ENYAQ COUPÉ iV sein erstes elektrisches SUV-Coupé. Die sportliche und emotionale Linienführung mit dem elegant nach hinten abfallenden Heck ermöglicht dem Viertürer einen nochmals niedrigeren Luftwiderstandsbeiwert als beim bereits sehr guten ENYAQ iV und somit auch potenziell mehr Reichweite. Das athletische Coupé-Design mit der fließenden Dachlinie wird von großen und aerodynamisch optimierten Räder betont und bietet im Innenraum großzügige Platzverhältnisse und ein Kofferraumvolumen von 570 Litern.

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* Monte Carlo ist eine eingetragene Marke von Monaco Brands