Artikel empfehlen
Share on twitter
Share on facebook
Share on linkedin
Share on xing

ŠKODA AUTO testet Augmented-Reality-Brillen

Pilotprojekt zur Maschinenwartung und für technische Schulungen

ŠKODA AUTO testet eine Augmented-Reality-Anwendung, die bei der technischen Instandhaltung von Maschinen, Anlagen und Montagelinien unterstützt. Sogenannte HoloLens-Brillen projizieren zum Beispiel Handbücher sowie Wartungs-Checklisten und andere Dokumente als holografische Bilder ins unmittelbare Blickfeld. Außerdem lässt sich bei Videokonferenzen der Blick durch die VR-Brille teilen und beispielsweise zu Schulungszwecken nutzen.

ŠKODA AUTO testet eine Augmented-Reality-Anwendung, die bei der technischen Instandhaltung von Maschinen, Anlagen und Montagelinien unterstützt. Sogenannte HoloLens-Brillen projizieren zum Beispiel Handbücher sowie Wartungs-Checklisten und andere Dokumente als holografische Bilder ins unmittelbare Blickfeld. Außerdem lässt sich bei Videokonferenzen der Blick durch die VR-Brille teilen und beispielsweise zu Schulungszwecken nutzen.

Der Leiter der Markensteuerung bei ŠKODA AUTO, Miroslav Kroupa, erklärt: „Im Rahmen unseres aktuellen Pilotprojekts setzen wir auf Augmented Reality, um die Wartung und Instandhaltung unserer Maschinen zu optimieren und die Fehlerquote zu minimieren. Mit der HoloLens-Brille haben unsere Techniker jederzeit alle relevanten Informationen unmittelbar im Blick und können sich zugleich voll auf ihre Arbeit konzentrieren. Auf diese Weise trägt die AR-Brille dazu bei, die Arbeitssicherheit noch weiter zu erhöhen. Das Tool ermöglicht es, sich überall und jederzeit flexibel auszutauschen, auch mit Kollegen an anderen Standorten oder in unterschiedlichen Zeitzonen. Das beschleunigt Wartungsprozesse signifikant und ist gerade in Zeiten der COVID-19-Pandemie ein enormer Vorteil. Darüber hinaus erweitert die Brille den Arbeitsalltag um Gamification-Elemente und begeistert junge Kandidaten damit für technische Berufe.“

Arbeitserleichterung dank fortschrittlicher Technik

Im Rahmen des aktuellen Pilotprojekts testen die Abteilung Zentraler Technischer Service und das ŠKODA AUTO FabLab die Anwendung von Augmented-Reality-Technologien bei der Wartung von Fertigungsanlagen. Bei Videotelefonaten können Techniker mithilfe der sogenannten HoloLens-Brille zeigen, was sie an der Maschine sehen und sich dazu auch mit Kollegen beraten, die nicht vor Ort sind. Außerdem lassen sich mithilfe der Brille unter anderem technische Dokumentationen und weitere Arbeitsmaterialien an die Gesprächspartner übermitteln.

Weiterhin lässt sich die AR-Brille nutzen, um bei der technischen Wartung Hologramme von Handbüchern, Checklisten oder Anleitungen einzublenden. Nachdem die Mitarbeiter einen QR-Code an der jeweiligen Maschine eingescannt haben, leiten die hinterlegten Dokumente sie interaktiv unter anderem mit Fotos und Videos Schritt für Schritt durch die Wartungsarbeiten. Auf diese Weise haben die Techniker stets beide Hände frei. Ist ein Arbeitsschritt erledigt, hakt ihn der Techniker mit einer Handbewegung im Hologramm ab. Die AR-Technologie senkt die Wahrscheinlichkeit, dass Fehler passieren, ermöglicht flexiblere Service-Intervalle und beschleunigt die Wartung. Weiterer Service-Bedarf wird per WLAN-Verbindung an das interne System gemeldet. Auch Reparaturen werden durch die HoloLens-Brillen deutlich vereinfacht: Dank der Videoanleitungen ist das Nachschlagen in umfangreichen technischen Handbüchern nicht länger nötig.

Neben der eigentlichen Brille, die Hologramme sichtbar macht, besteht die HoloLens-Brille auch aus einer Kamera-Projektor-Einheit. Die Brillengläser ermöglichen ein gutes peripheres Sehen und lassen sich während der Arbeit jederzeit aufklappen. Nach dem Aufsetzen ergänzen virtuelle Darstellungen den Blick in die reale Umgebung.

Beiträge, die Sie interessieren könnten