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Radbahn Berlin

8,9 Kilometer überdachter Radweg mitten durch die Stadt

Die Idee ist so simpel wie clever: Der brachliegende Raum unter Berlins Hochbahnlinie U1 soll zum Radweg umfunktioniert werden. 8,9 Kilometer überdachter Radweg mitten durch die Stadt könnte entstehen – das wäre weltweit einzigartig und für Berlin ein Schritt in die Zukunft.

Die geplante Radbahn führt vom Bahnhof Zoo bis zur Warschauer Brücke und würde die Stadtteile Charlottenburg, Schöneberg, Kreuzberg und Friedrichshain verbinden. Das Projekt verfolgt über einen rein praktischen und umweltschonenden Ansatz hinaus, auch den Wunsch, mit spektakulärem Design unserer Hauptstadt ein neues Wahrzeichen zu schenken und eine Debatte über mehr Fahrradfreundlichkeit anzustoßen.

Das Hochbahn-Viadukt der U1 ist 120 Jahre alt und hat das ideale Potenzial für eine witterungsunabhängige und verkehrssichere Radstrecke. Aktuell wird der Raum gar nicht bzw. nur als Autoparkplatz genutzt. Doch wenn es nach den Radbahn-Planern geht, könnte dort schon bald ein nachhaltiger und lebendiger Transit-, Mikro- wirtschafts- und Sozialraum entstehen.

Die Idee ist so simpel wie clever: Der brachliegende Raum unter Berlins Hochbahnlinie U1 soll zum Radweg umfunktioniert werden. 8,9 Kilometer überdachter Radweg mitten durch die Stadt könnte entstehen – das wäre weltweit einzigartig und für Berlin ein Schritt in die Zukunft.

Die geplante Radbahn führt vom Bahnhof Zoo bis zur Warschauer Brücke und würde die Stadtteile Charlottenburg, Schöneberg, Kreuzberg und Friedrichshain verbinden. Das Projekt verfolgt über einen rein praktischen und umweltschonenden Ansatz hinaus, auch den Wunsch, mit spektakulärem Design unserer Hauptstadt ein neues Wahrzeichen zu schenken und eine Debatte über mehr Fahrradfreundlichkeit anzustoßen.

Auf der Strecke sind verschiedene Highlights denkbar: Plätze für Erholung und Freizeit, Service Werkstätten sowie die Möglichkeit, technische Innovationen zu testen. Zum Bespiel könnte dank modernster Verkehrstechnik die Ampelschaltung an das Tempo der Fahrradfahrer angepasst werden. Den Radfahrern würde auf der Strecke angezeigt werden, ob sich eine Beschleunigung lohnt, um in der grünen Welle zu fahren. Und durch druckempfindliche Bodenbeläge könnte die Anlage mit alternativer Stromerzeugung versorgt werden.

Besonders wichtig ist den Planern aber auch, dass allein durch das Angebot einer verkehrssicheren Radbahn viel mehr Menschen auf ihr Fahrrad steigen würden. Als Vorbild dienen Städte wie Amsterdam und Kopenhagen, die für Fahrradfahrer der Himmel auf Erden sind und wo es unheimlich Spaß macht, die Stadt zu erkunden und dabei sicher & sauber voranzukommen.

Die Umsetzung des Projekts Radbahn Berlin scheiterte im Berliner Senat bisher noch an der baulichen Realisierung und der Finanzierung, die Berliner selbst finden die Idee aber großartig.

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