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Offroad-Abenteuer ŠKODA Euro Trek 2016

Mit dem Octavia Combi Scout im Land der Wölfe und Bären: Von Transsilvanien durch die Karpaten bis zum Donau-Delta am Schwarzen Meer

Wie bitte? Sie kennen Mihail Kogălniceanu nicht? Der gute Mann wurde nach der Vereinigung der beiden Fürstentümer Moldau und Walachei 1863 Ministerpräsident von Rumänien. Okay, das wusste auch keiner der Teilnehmer des ŠKODA Euro Trek 2016. Es war vielmehr das letzte von zahllosen interessanten neuen Dingen, die wir in diesen drei Tagen kennenlernten. Und wieso erfährt man gerade sowas? Ganz einfach, weil unser Rückflug am Flughafen Constanta startete, der nach dem Herrn benannt ist.

Nun aber erstmal von vorne: Wer heute eine Reise nach Rumänien plant, sollte schon eher Paul Buchfellner  kennen, der sich den Teilnehmern des vorjährigen EuroTrek selbst als „Karpaten-Paul“ vorgestellt hatte. Der engagierte Reisefachmann ist auch in diesem Jahr wieder dabei und hat mit dafür gesorgt, dass auch der zweite Teil der Rumänien-Erkundung zum Erlebnis für alle Teilnehmer wurde. Aber auch Paul ist nur Zuarbeiter für den neuen Hauptdarsteller dieser Tour, den ŠKODA Octavia Combi Scout.

Frisch gewaschen und blitzeblank – das sollte sich bald ändern – warten die 21 Wagen auf dem Flughafen-Parkplatz in Sibiu auf die Zweierteams, die sie auf den nächsten rund 900 Kilometern pilotieren sollen. Die Dachlast – ein Träger, darauf ein Reserverad und ein Unterlegkeil, alles professionell festgezurrt – gibt schon den unverkennbaren Hinweis darauf, dass die Fahrt nicht nur über feste Straßen gehen wird. Dieser Begriff ist in Rumänien ohnehin nicht ganz korrekt. Es gibt kilometerlange nagelneu geteerte Strecken, aber auch Landstraßen, die mehr Schlaglöcher aufweisen als mancher Feldweg.

Aber bitte: Genau das wollen wir doch haben. Also, auf ins Donau-Delta am Schwarzen Meer, durch die Walachei und Transsilvanien. Da war doch was, hier hauste doch Graf Vlad Dracul, auch Dracula genannt. Ob es ihn je gegeben hat und wenn ja, wo er wirklich gelebt hat, ist nicht belegt. Die Legende besagt, sein Stammsitz sei Schloss Bran gewesen, das wir gerade ansteuern. Vom Parkplatz am Stadtrand von Bran starren wir nach oben, doch nicht die kleinste Fledermaus lässt sich blicken. Die finden wir eher gleich neben uns, wenn auch keine lebendige. Der Kiosk hier unten macht beste Umsätze mit allerlei Kitsch, der mit dem Grafen und seinem Ruf zu tun hat.

Wie bitte? Sie kennen Mihail Kogălniceanu nicht? Der gute Mann wurde nach der Vereinigung der beiden Fürstentümer Moldau und Walachei 1863 Ministerpräsident von Rumänien. Okay, das wusste auch keiner der Teilnehmer des ŠKODA Euro Trek 2016. Es war vielmehr das letzte von zahllosen interessanten neuen Dingen, die wir in diesen drei Tagen kennenlernten. Und wieso erfährt man gerade sowas? Ganz einfach, weil unser Rückflug am Flughafen Constanta startete, der nach dem Herrn benannt ist.

Nun aber erstmal von vorne: Wer heute eine Reise nach Rumänien plant, sollte schon eher Paul Buchfellner  kennen, der sich den Teilnehmern des vorjährigen EuroTrek selbst als „Karpaten-Paul“ vorgestellt hatte. Der engagierte Reisefachmann ist auch in diesem Jahr wieder dabei und hat mit dafür gesorgt, dass auch der zweite Teil der Rumänien-Erkundung zum Erlebnis für alle Teilnehmer wurde. Aber auch Paul ist nur Zuarbeiter für den neuen Hauptdarsteller dieser Tour, den ŠKODA Octavia Combi Scout.

Also konzentriert sich unsere Furcht jetzt auf eine mögliche Begegnung mit Bären oder Wölfen, von denen es hier durchaus einige geben soll. Aber auch das ist Fehlanzeige. Den beiden liegt nichts an uns, sie bleiben versteckt im übrigens größten zusammenhängenden Waldgebiet Europas. Es wird eingerahmt vom Fagaras-Gebirge, mit ungelogen neun schneebedeckten Zweieinhalbtausendern. So hoch hinaus kommen wir nicht, aber mitunter geht es um die 250 Meter rauf oder runter auf wenigen Kilometer.

Statt der wilden Tiere begegnen wir auf Schritt und Tritt Unmengen von herrenlosen Hunden, vielen freilaufenden Pferden und Kühen, die so ungeniert auf den Straßen herumziehen wie man das sonst nur in Indien sieht. Wenn wir nicht gerade auf diese Schikanen auf vier Beinen achten, sind wir ständig in Gefahr, den Blick von der Straße zu heben und in die eindrucksvolle Landschaft zu richten. Und das umso mehr, sobald wir die festen Wege verlassen und uns ins Gelände begeben.

Hier kann das Allradsystem des ŠKODA Octavia Combi Scout glänzen. Sein Antriebsstrang ist mit einer Lamellenkupplung ausgestattet und reagiert innerhalb von Millisekunden auf die kleinsten Veränderungen des Untergrunds. Was gerade noch auf der Straße ein Fronttriebler war, wird im Schlamm und Matsch zum Allrader. Mit seinen 184 PS ist der 2,0-Liter-Diesel* im Zusammenspiel mit dem Doppelkupplungsgetriebe bestens gerüstet für unsere lange Fahrt. Kein Wunder, dass alle im Konvoi mit dem Scout die Pfützen mit Schwung durchpflügen. Dank der um 40 Millimeter erhöhten Karosserie, einem Unterfahrschutz und dem zusätzlichen Schlechtwege-Paket macht das richtig Spaß.

Dabei vergeht die Zeit wie im Fluge und plötzlich haben wir uns ganz offensichtlich mächtig verfahren. Statt für uns unverständlicher Ortsnamen und Verkehrsschilder steht auf dem Schild neben dem amerikanischem Planwagen vor der Hoteltür im besten amerikanischen Englisch „Maggie’s Ranch“. Plötzlich sind wir mitten in „God’s own country“. Die Zimmer heißen nach US-Staaten „Kansas“, „Texas“ oder „Arkansas“, die Barhocker sind Western-Sättel und überall hängen Schilder mit amerikanischen Sprüchen. Maggie, die tatsächlich US-Amerikanerin ist, hat Pennsylvania nach Transsilvanien transferiert. Nur die Preise sind für unser Empfinden geradezu paradiesisch: Inklusive Swimmingpool auf der Terrasse, Tennisplatz und natürlich Stallungen für die Pferde kostet das Doppelzimmer 50 Euro pro Nacht. Wohlgemerkt: In der Hochsaison.


Wie es beim ŠKODA Euro Trek 2016 weiterging, erfahren Sie im zweiten Teil unserer Abenteuer-Reisestory!

Fotos: Maximilian Lottmann

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