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„Now you see me“ – die ŠKODA Erlkönige

Gemusterte Tarnfolien verwischen Konturen und kaschieren Designmerkmale neuer ŠKODA Modelle

Auffällige Farben und kunstvolle Muster – schön sehen die Tarnfolien der Erlkönige auf jeden Fall aus, doch wozu eigentlich der ganze Aufwand? Die verschleiernden Tarnfolien sind notwendig, um ŠKODA Prototypen vor den neugierigen Blicken von Journalisten, Fotografen und Wettbewerbern zu schützen. Denn neue ŠKODA Modelle legen lange vor Markteinführung bis zu zwei Millionen Testkilometer zurück – viele davon im öffentlichen Straßenverkehr. Tarnmuster verschleiern dabei Konturen und Linienführung der Karosserie, selbst die Seitenscheiben sind teilweise beklebt, damit der Verlauf der Fensterlinie nicht zu erkennen ist. Nur so lassen sich technische Innovationen, neue Designmerkmale und clevere Details verbergen. Selbst den ŠKODA Schriftzug oder das Markenemblem sucht man an den Erlkönigen des Herstellers vergeblich.

Auffällige Farben und kunstvolle Muster – schön sehen die Tarnfolien der Erlkönige auf jeden Fall aus, doch wozu eigentlich der ganze Aufwand? Die verschleiernden Tarnfolien sind notwendig, um ŠKODA Prototypen vor den neugierigen Blicken von Journalisten, Fotografen und Wettbewerbern zu schützen. Denn neue ŠKODA Modelle legen lange vor Markteinführung bis zu zwei Millionen Testkilometer zurück – viele davon im öffentlichen Straßenverkehr. Tarnmuster verschleiern dabei Konturen und Linienführung der Karosserie, selbst die Seitenscheiben sind teilweise beklebt, damit der Verlauf der Fensterlinie nicht zu erkennen ist. Nur so lassen sich technische Innovationen, neue Designmerkmale und clevere Details verbergen. Selbst den ŠKODA Schriftzug oder das Markenemblem sucht man an den Erlkönigen des Herstellers vergeblich.

Testen unter Praxisbedingungen

Bevor ŠKODA der Weltöffentlichkeit ein neues Modell präsentiert, verbringen Prototypen tausende Stunden auf Prüfständen sowie in Klimakammern und spulen bis zu zwei Millionen Testkilometer ab. Der Erprobungsmarathon auf dem Weg zur Serienreife findet dabei auf allen Kontinenten statt, schließlich muss das Serienfahrzeug später bei unter minus 30 Grad Celsius genauso zuverlässig funktionieren wie bei weit über plus 40 Grad Celsius. Das anspruchsvolle und umfangreiche Testprogramm wird daher bei sengender Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit und auf staubigen Schlechtwegstrecken ebenso absolviert wie bei arktischen Temperaturen, im Schnee und auf eisigen Pisten. Und natürlich im öffentlichen Straßenverkehr.

Voraussetzungen für den Straßenverkehr

Florian Weymar, Leiter Entwicklung Gesamtfahrzeug bei ŠKODA, erklärt: „Neben dem eigentlichen Zweck der Tarnung sind natürlich die Erfordernisse des öffentlichen Straßenverkehrs zu beachten. Deshalb muss jeder Prototyp beispielsweise über funktionierende Blinker und Bremsleuchten verfügen, sowie über alle Sensoren, unabhängig von der Tarnung oder Verfremdung des Designs. Außerdem müssen Testfahrer und Ingenieure während der Fahrt ihre Aufgaben an Bord wahrnehmen können. Daher darf etwa die Kühlluftzufuhr in der Regel nicht beeinträchtigt und die Lüftungsdüsen dürfen nicht abgeklebt sein. So lassen die ermittelten Messergebnisse Rückschlüsse auf die Daten des tatsächlichen Serienfahrzeugs zu. Im Innenraum ist es wichtig, dass während der Fahrt jederzeit der Blick auf die Instrumente und der Zugriff auf wichtige Bedienelemente möglich ist.“

Erlkönig oder Kunstobjekt?

Für besondere Anlässe entwickeln die Tarnexperten in Zusammenarbeit mit den Marketingspezialisten von ŠKODA ganz spezielle Ideen. Auf der Schlussetappe der Tour de France 2016 rollte beispielsweise das SUV KODIAQ vor seinem Serienstart in einer rot-grau-schwarzen Camouflage-Folie öffentlichkeitswirksam als Führungsfahrzeug des großen Tour-Trosses über die Champs-Elysées. Die vierte Generation des ŠKODA OCTAVIA präsentierte sich 2019 kurz vor ihrer Weltpremiere auf den Straßen von Prag und Mladá Boleslav in einer speziellen Bicolor-Tarnfolie in Gelb und Orange. Aktuell ist im Umkreis des Unternehmenssitzes in Mladá Boleslav der Prototyp des ŠKODA ENYAQ iV in seinem Tarnkleid mit grün-weiß-grauen Facetten und dreidimensionalen Elementen unterwegs. Zeit zum Ausruhen haben die Tarnspezialisten jedoch kaum, denn bis Ende 2022 werden insgesamt zehn Modelle der elektrifizierten ŠKODA iV-Familie vorgestellt.

Kunstvolle Folierungen

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