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Moderne ŠKODA Autositze: Was steckt unter dem Bezug?

Autositze bestehen aus über 100 verschiedenen Teilen

Moderne Autositze müssen hohe Anforderungen an Sicherheit, Komfort und Design erfüllen. Der typische Fahrersitz in einem aktuellen ŠKODA OCTAVIA besteht aus über 100 verschiedenen Teilen und wiegt ca. 22 Kilogramm. Bei der Konstruktion von Sitzen müssen eine Reihe von Anforderungen berücksichtigt werden – zum Beispiel hinsichtlich Komfort und Alltagstauglichkeit eines Autositzes.

Konstruktion von ŠKODA Autositzen

Die Entwicklung und Konstruktion von Autositzen habe sich in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt, sagt Miroslav Hradil, Koordinator für Autositzkonstruktion bei ŠKODA. „Auch die Sitze in einem ŠKODA 120 mussten den damaligen Sicherheitsanforderungen entsprechen, aber die Konstruktion war einfacher als bei aktuellen Autositzen. Damals hatten die Autositze zum Beispiel zunächst keine Kopfstützen. Auch müssen heutige Autositze eine Reihe von Anforderungen erfüllen, indem sie in verschiedene Richtungen verstellbar sind, elektrisch gesteuert werden und mit Airbags, Heizung, Belüftung oder Massagefunktion ausgestattet sind.“

Moderne Autositze müssen hohe Anforderungen an Sicherheit, Komfort und Design erfüllen. Der typische Fahrersitz in einem aktuellen ŠKODA OCTAVIA besteht aus über 100 verschiedenen Teilen und wiegt ca. 22 Kilogramm. Bei der Konstruktion von Sitzen müssen eine Reihe von Anforderungen berücksichtigt werden – zum Beispiel hinsichtlich Komfort und Alltagstauglichkeit eines Autositzes.

Konstruktion von ŠKODA Autositzen

Die Entwicklung und Konstruktion von Autositzen habe sich in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt, sagt Miroslav Hradil, Koordinator für Autositzkonstruktion bei ŠKODA. „Auch die Sitze in einem ŠKODA 120 mussten den damaligen Sicherheitsanforderungen entsprechen, aber die Konstruktion war einfacher als bei aktuellen Autositzen. Damals hatten die Autositze zum Beispiel zunächst keine Kopfstützen. Auch müssen heutige Autositze eine Reihe von Anforderungen erfüllen, indem sie in verschiedene Richtungen verstellbar sind, elektrisch gesteuert werden und mit Airbags, Heizung, Belüftung oder Massagefunktion ausgestattet sind.“

An der Grundidee eines Autositzes hat sich im Laufe der Jahre aber nicht viel geändert. Nach wie vor besteht die Struktur eines Autositzes aus drei Schichten: Rahmen, Schaumstoff und Polsterung. In der Zusammenstellung der Schichten wird darauf geachtet, dass sie bequem, haltbar und sicher sind und moderne Ansprüche erfüllen. Nicht zu vergessen ist die Vielzahl von Körpertypen, zu denen ein Autositz passen muss. Und zuletzt ist eines natürlich besonders wichtig: Die Sitze müssen einfach gut aussehen.

Komfort und Sicherheit

Es reicht natürlich nicht, dass ein Autositz gut aussieht – er muss vor allem sicher und bequem sein: „Es ist gar nicht so schwer, Komfort und Sicherheit miteinander zu verbinden“, sagt Hradil. „Viel schwieriger ist es, gutes Aussehen der Sitze mit Komfort zu verbinden.“ So können Nähte oder ausgeprägte Seiten von Autositzen den Komfort beeinträchtigen. Das wird jedoch schon in der Zusammenarbeit mit den Designern von ŠKODA berücksichtigt.

In der Beschaffenheit der Bezüge der Autositze soll sichergestellt werden, dass unterschiedliche Materialien (Stoff, Leder, Suedia etc.) zum Einsatz kommen und dabei minimale Auswirkungen auf die Konstruktion angrenzender Bereiche haben sowie dass sie den Sicherheitsstandards entsprechen.

Orthopädische Autositze für ŠKODA OCTAVIA erhältlich

„Für jedes Modell werden mehrere Arten von Sitzen hergestellt, wobei die Konstrukteure von ŠKODA versuchen, einer einzigen Grundstruktur der Sitze zu folgen“, sagt Hradil. So sind für den aktuellen ŠKODA OCTAVIA modernste orthopädische Sitze erhältlich, die von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. zertifiziert wurden.

So werden ŠKODA Autositze getestet

Bevor ein ŠKODA Autositz in Produktion geht, muss er eine Reihe von Tests bestehen. Die Komforttests übernehmen die Entwicklungsmitarbeiter von ŠKODA. „Alle Mitarbeiter aus der Entwicklung nehmen an den Tests teil, damit wir ein Feedback von Menschen mit unterschiedlichen Staturen erhalten“, erklärt Hradil. Bei den Sicherheitstests werden zum Beispiel die Funktion der Airbags in unterschiedlichen Temperaturbereichen geprüft und Aufpralltests durchgeführt. Die Sitzqualität wird auch hinsichtlich der Langzeitqualität unter realen Bedingungen getestet – zum Beispiel in den Prototypen. „Wir stellen sicher, dass die Materialien nach langfristiger Sonneneinstrahlung nicht ausbleichen und testen, wie widerstandsfähig die Sitzbezüge gegen Abrieb und Dehnung sind“, sagt Hradil.

Nachhaltigkeit bei ŠKODA und 3D-Druck

Neben Design, Komfort und Sicherheit ist auch das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger geworden. „Recycelte Materialien und die Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen, die einem veganen Lebensstil folgen, sind Entwicklungen auf die wir achten und dir wir in die Entwicklung einbeziehen“, erklärt Hradil.

Der Einsatz von 3D-Druck zur Verbesserung des Sitzdesigns ist ein weiteres Thema, das zukünftig an Relevanz gewinnen wird. 3D-Druck kann dazu beitragen, das Gewicht des Sitzrahmens zu reduzieren und gleichzeitig die strukturelle Belastbarkeit zu erhöhen. Der 3D-Druck von Schaumstoffteilen könne die Abmessungen bestimmter Teile reduzieren und dadurch mehr Platz für die Fahrzeuginsassen schaffen. „Die Technologien sind jedoch noch recht weit von der Massenproduktion entfernt“, betont Hradil.

Miroslav Hradil, Koordinator für Autositzkonstruktion bei ŠKODA

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