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Makeover einer Legende: ŠKODA 130 RS

So könnte der ŠKODA 130 RS des 21. Jahrhunderts aussehen

Als Aymeric Chertier um das Prachtexemplar des ŠKODA 130 RS im ŠKODA Museum herumgeht, kann er seine Bewunderung nicht verbergen. „Dieses Auto wurde mit einem klaren Ziel gebaut, das aus jeder Perspektive regelrecht greifbar erscheint: Es sollte schnell sein. Die Karosserieform, der Überrollbügel, die Sitze, die gesamte Anordnung des Innenraums zielten darauf ab“, beschreibt er. Es ist offensichtlich, dass Chertier für solche Fahrzeuge förmlich brennt und dass sein Beitrag zu diesem Projekt – in dessen Rahmen Designer automobile Ikonen in die Moderne transferieren – für ihn eine Herzensangelegenheit war.

Makeover einer Legende

„Ich habe versucht, die Seele dieses Fahrzeugs in meine moderne Interpretation des 130 RS zu übertragen“, erklärt Chertier. Mit seiner zeitgenössischen Interpretation des 130 RS konnte er seiner Fantasie freien Lauf lassen und ein außergewöhnliches Auto kreieren – ein Fahrzeug, das Leidenschaft weckt und das genau wie die Legende der 1970er Jahre sofort als veritables Sportgerät erkennbar ist.

Als Aymeric Chertier um das Prachtexemplar des ŠKODA 130 RS im ŠKODA Museum herumgeht, kann er seine Bewunderung nicht verbergen. „Dieses Auto wurde mit einem klaren Ziel gebaut, das aus jeder Perspektive regelrecht greifbar erscheint: Es sollte schnell sein. Die Karosserieform, der Überrollbügel, die Sitze, die gesamte Anordnung des Innenraums zielten darauf ab“, beschreibt er. Es ist offensichtlich, dass Chertier für solche Fahrzeuge förmlich brennt und dass sein Beitrag zu diesem Projekt – in dessen Rahmen Designer automobile Ikonen in die Moderne transferieren – für ihn eine Herzensangelegenheit war.

Makeover einer Legende

„Ich habe versucht, die Seele dieses Fahrzeugs in meine moderne Interpretation des 130 RS zu übertragen“, erklärt Chertier. Mit seiner zeitgenössischen Interpretation des 130 RS konnte er seiner Fantasie freien Lauf lassen und ein außergewöhnliches Auto kreieren – ein Fahrzeug, das Leidenschaft weckt und das genau wie die Legende der 1970er Jahre sofort als veritables Sportgerät erkennbar ist.

Chertiers Studie des 130 RS ist daher mehr als nur ein schickes Fahrzeug, das mit einem Retro-Design für Aufsehen sorgen soll, das an ein erfolgreiche Rallye-Auto angelehnt wurde. „Der 130 RS war zu seiner Zeit ein Auto, das viele Grenzen sprengte und das weit über das damals Bekannte hinausging“, betont Aymeric Chertier. Der internationale Erfolg brachte diesem Modell den Beinamen „der Porsche des Ostens” ein.

Das Design

Beim Außendesign seiner Studie orientierte er sich an der Originalversion. „Ich wollte das ursprüngliche Auto nur auffrischen, nicht verändern. Die Grundlage des Designs und die charakteristischen Linien habe ich beibehalten und bestimmte Details hinzugefügt, die wir zum Beispiel von modernen World Rally Cars aus der Rallye-Weltmeisterschaft kennen“, erklärt der Designer die Mischung aus Retro-Look und markanten muskulösen Formen, die seinen Entwurf auszeichnen.

Während sein 130 RS von außen der Tradition treu bleibt, ist er innen innovativ und wartet mit einigen durchdachten Lösungen auf. Bestes Beispiel: Aymeric Chertier entwarf einen neuen Überrollbügel. Er fungiert als fester Bestandteil der Karosseriestruktur und verleiht dem Fahrzeug somit eine enorme Steifigkeit. „Im Gegensatz zu einem geschraubten Sicherheitskäfig ist diese Zelle ein integraler Bestandteil des Chassis. Ihre Struktur stützt den gesamten Innenraum – angefangen beim Armaturenbrett über Sitze und Türen bis hin zum Getriebetunnel mit der Schalthebelöffnung”, erläutert der Designer. „Mein Ziel war es nicht, einen möglichst schönen und exotischen Innenraum für Show-Zwecke zu entwerfen. Für mich stand von Beginn an die Funktionalität im Mittelpunkt“, betont er.

Beim Außendesign seiner Studie orientierte Chertiers sich an der Originalversion.

Ein weiterer Teil des Konzepts ist das innovative Armaturenbrett. Hierbei handelt es sich im Grunde um ein einziges großes Display, das in drei verschiedene Segmente untergliedert ist. Vor dem Fahrer befinden sich die üblichen Anzeigen zu Geschwindigkeit, Drehzahl und anderen wichtigen Parametern. Im mittleren Teil werden detailliertere Fahrzeuginformationen wie die Temperatur der Fahrzeugflüssigkeiten, die Motorleistung oder die Navigationsdaten angezeigt. Und das Segment auf der rechten Seite, vor dem Sitz des Beifahrers, zeigt via Rückfahrkamera die Umgebung hinter dem Auto.

Mit viel Liebe zum Detail

Es dauerte viele Stunden, bis Aymeric das Grundkonzept des Designs entwickelt hatte. Danach folgte die Arbeit an den Details. „Ich bin ein bisschen von der alten Schule: Ich mache alles mit Stift und Papier. Ich skizziere schnell die Grundarchitektur und feile dann an den Proportionen und einzelnen Linien“, beschreibt Aymeric Chertier seine Arbeitsweise. In diesem Fall griff er erst in der allerletzten Phase des Designprozesses zu seinem Computer. „Am Rechner füge ich dem Projekt Farben hinzu, um es für den Betrachter lebendiger zu gestalten“, skizziert er. Im Grunde wisse er während des gesamten Designprozesses, wie das fertige Objekt aussehen wird. Wenn etwas nicht seinen Vorstellungen entspricht oder wenn seine Chefs möchten, dass er gewisse Details überarbeitet, greift er wieder zu Stift und Papier. „Das ist vielleicht weniger effizient, aber es ist die Art und Weise, wie ich denken und gestalten kann“, lacht er.

Aymeric bleibt jedoch realistisch, was die Zukunft seines Design-Entwurfs angeht. „Auch wenn meine Chefs und ich die Neuauflage schön finden, wird es eine Vision bleiben. Die ŠKODA Designstudien, die wir der Öffentlichkeit präsentieren, haben aber immer etwas mit dem zu tun, was wir gerade vorbereiten“, erklärt er. Chertier begnügt sich damit, dass es ihm gelungen ist, seine Idee eines modernen ŠKODA 130 RS auf dem Papier zu verewigen.

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