Top Story Walter Darmstädter: ins Abenteuer stürzen und Gutes tun

Walter Darmstädter hat mit seinem ŠKODA OCTAVIA namens Hector die nördlichste Rallye der Welt erfolgreich absolviert

16 Tage, zehn Länder, 7.500 Kilometer, rund um das Baltikum und kein Auto, das jünger als Jahrgang 1997 ist: Das waren die Eckdaten für die Rallye-Teilnehmer des diesjährigen „Baltic Sea Circle“, der nördlichsten Rallye der Welt, die vom 18. Juni bis 2. Juli dieses Jahres stattfand.

Ohne Navis und GPS gingen die Teilnehmer an den Start und an Autobahnen war auch nicht zu denken. Umso besser, dass in dieser Jahreszeit die Sonne im hohen Norden nicht untergeht. So stürzte sich Darmstädter mit seinem ŠKODA namens Hector frohen Mutes ins Abenteuer.

Wie kommt man auf die Idee, beim „Baltic Sea Circle“ mitzufahren?

Die erste Frage, die einem Unbeteiligten durch den Kopf schießt, lautet: warum? Das Konzept des Veranstalters „Superlative Adventure Club“ sei ihm bereits seit Jahren durch den Kopf gespukt und nachdem ein Kollege teilgenommen hatte, nahm er dies zum Anlass, sich ebenfalls anzumelden, meint Darmstädter.

Besonders lohnender Nebeneffekt seiner Teilnahme an der Rallye: Mithilfe der Startgebühr von 750 Euro unterstützt der Teilnehmer verschiedene Charity-Organisationen. Dank Darmstädters Freunden und ŠKODA AUTO Deutschland-Kollegen kam das Geld flott zusammen. Da sein roter ŠKODA Hector die Altersbedingungen erfüllte, konnte der OCTAVIA schließlich als Youngtimer an den Start gehen. Start- und Zielpunkt war Hamburg und Darmstädter legte frohen Mutes los. 

“Ich habe mich ab und zu ganz fürchterlich verfahren“

„Wie jeder vernünftige Arbeitstag fing auch der Rallye-Tag mit viel Kaffee an. Dabei haben wir die Straßenkarte studiert, um herauszufinden, wie eine mögliche Tages-Route verlaufen könnte und haben im Roadbook nachgeschaut, welche Tagesaufgabe zu lösen ist. Öl- und Kühlwasserstand haben wir überprüft, dann schnell alles ins Auto geworfen und ab auf die Straße“, beschreibt Darmstädter seinen Alltag. Unterwegs konnte er die Landschaft genießen, völlig frei gewählte Zwischenstopps einlegen und am Abend mit anderen Teams im Nachtlager den Tag ausklingen lassen. „Meistens wurde es weit nach Mitternacht, da man die Zeit recht schnell vergisst, wenn die Sonne nicht wirklich untergeht.“


Die Startlinie des Baltic Sea Circle

Zwischen sechs und zwölf Stunden verbrachte Darmstädter täglich hinter dem Steuer, insgesamt kam er auf 9.503 Kilometer, die er mit Hector zurücklegte: „Wobei man sagen muss, dass wir uns für eine Route entschieden haben, die uns zwar einige Kilometer mehr einbrachte, uns aber auch länger durch die norwegischen Fjorde führte“, erklärt uns Darmstädter: „Ich gebe außerdem zu, dass auch einige Kilometer mehr auf dem Tacho sind, weil ich mich ab und zu ganz fürchterlich verfahren habe. Ohne GPS bin ich offensichtlich hilflos.“

Skurrile Aufgaben für Darmstädter und seinen ŠKODA OCTAVIA

Routenfindung war nicht die einzige Herausforderung für Darmstädter. An jedem Rallye-Tag stand eine spezielle Aufgabe auf dem Programm, die die Teams an einem bestimmten Punkt der Strecke zu erfüllen hatten. Sie gingen zum Beispiel in den schwedischen Wäldern auf die Suche nach Autofriedhöfen, suchten das Nordkap-Denkmal oder den ersten Atomeisbrecher in Murmansk. Noch spannender fand Darmstädter jedoch die Aufgaben, die es zu irgendeinem Zeitpunkt der Tour zu erfüllen galt: „Das Auto sollte zum Beispiel auf Blöcke von Legosteinen aufgebockt werden, oder man sollte ein Foto machen, wenn ein Teammitglied gerade einen Polizisten auf dem Arm hat.“ Der Spaß ist den entstandenen Bildern deutlich anzusehen!

„Verbissenheit passen nicht zu dieser Tour“

Bei der Frage nach seinen außergewöhnlichsten Erfahrungen des „Baltic Sea Circle“ muss Darmstädter nicht lange überlegen – auch, wenn es nicht nur einer ist: Der Moment zum Beispiel, in dem rund 100 Rallye-Teilnehmer gegen Mitternacht auf den Lofoten ins Eismeer sprangen, oder das Treffen von verschiedenen Teams auf einem imposanten Hügel voller Kreuze in Litauen.


Etappenaufgabe: Autofriedhof

„Wer Freude daran hat, dem hektischen Kampf auf den deutschen Autobahnen zu entfliehen, um ganz entspannt über fast leere Landstraßen zu cruisen und wer Spaß daran hat, den Kontakt und die Hilfsbereitschaft zu den anderen Teams zu pflegen“, sei absolut richtig bei solch einem Event: „Verbissenheit und übertriebener Ehrgeiz passen nicht zu dieser Tour.“

ŠKODA OCTAVIA meistert Tour souverän

Hectors Gemütszustand während der Rallye passte sich diesen Gegebenheiten an. Zwar erlitt der OCTAVIA unterwegs ein paar kleinere Wehwehchen und erhielt die ein oder andere Inspektion. Doch im Großen und Ganzen meisterte auch er die Tour ganz souverän.

Dass das nicht nur dahingesagt ist, zeigt ein Facebook-Post von Darmstädter von vor wenigen Tagen: „Ich habe gerade etwas Aufregendes oder besonders Dummes getan. Ich freue mich wahnsinnig.“ Dazu postete er ein Bild der „Baltic Sea Circle“-Tour im Winter. Wir wünschen eine aufregende Zeit, viele spannende Momente und eine ganz tolle Fahrt mit Hector!

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