Aktiv ŠKODA Jedermannrennen: „Man fühlt sich wie ein Profi“

Zu den ŠKODA Jedermannrennen kommen regelmäßig Radsportler aus ganz Deutschland. Wir haben uns vor Ort mal umgeschaut und sind dabei nur auf Teilnehmer gestoßen, die von dem Event restlos begeistert sind.

Schon aus mehreren hundert Metern Entfernung ist es zu hören: das Surren von schmalen Fahrradreifen auf dem Asphalt. Die Fahrer nähern sich mit viel Tempo und ein zunehmender Geräuschpegel begleitet sie. Wie ein gigantischer Mückenschwarm rauscht das Hauptfeld vorbei an den Zuschauern am Streckenrand. Dabei vergehen nur ein paar Sekunden, und wenig später verschwinden die Sportler hinter der nächsten Kurve.

Mittendrin in dem Pulk der Rennradfahrer ist auch Jens Schmitz. Mit seinen Nebenleuten forciert er phasenweise das Tempo, tritt mit hoher Frequenz in die Pedale. Zwischendurch gönnt er sich ein paar ruhigere Kilometer, um sich während des Rennens ein wenig zu erholen. Schließlich soll ihm nicht die Puste ausgehen. Mit dem Besenwagen möchte er nicht ins Ziel kommen. Dann doch lieber mit dem Hauptfeld, in dem er mal vorne aufs Tempo drückt, mal weiter hinten ein wenig Kraft tankt – immer begleitet vom Surren der Reifen.

Einmal im Jahr gilt es. Dann ist Jens Schmitz topfit, hat starke Beine und einen strahlenden Blick in den Augen. Denn einmal im Jahr fühlt sich Schmitz mit seinem Rennrad wie ein echter Profi: wenn er beim ŠKODA Jedermannrennen Eschborn-Frankfurt an den Start geht – zusammen mit über 5000 anderen Radsportbegeisterten aus ganz Deutschland und Europa.

unten weiterlesen

„Du belohnst Dich auch für die Mühen“

Schon als Jugendlicher saß er regelmäßig auf dem Rennrad, hat ambitioniert trainiert. Zum Profi hat’s nicht gereicht, aber zum Zweiten der Vereinsmeisterschaft schon. Das war vor 23 Jahren. Heute ist Schmitz 41 Jahre alt und hat nichts von seinem Ehrgeiz und seiner Faszination für den Radrennsport verloren. „Du kannst den Sport in jedem Alter betreiben, bist schnell raus aus der Stadt, mitten in der Natur. Du quälst Dich einen Anstieg hoch. Aber du belohnst Dich auch für die Mühen, wenn Du bei einer Abfahrt den Fahrtwind spürst und Dich richtig schön in die Kurven legen kannst“, erklärt Schmitz, warum Menschen wie er so gerne aufs Rennrad steigen. Bei Eschborn-Frankfurt sind es die steilen Anstiege auf den Feldberg – das ist Hessens zweithöchster Berg – oder auf den Mammolshainer Stich mit einer Steigung von 23 Prozent, die den Sportlern den Schweiß auf die Stirn treiben.

„Offensichtlich fahre ich das richtige Auto“

Auch deshalb sind für Hobbysportler wie Schmitz die so genannten Jedermannrennen etwas Besonderes. „Es ist schon etwas Anderes, wenn Du auf einer abgesperrten Strecke als Radrennfahrer auf der Autobahn oder mitten durch die Frankfurter City fährst und Dir die Leute zujubeln wie den Profis. Ein echtes Hochgefühl.“ Und das wird auch nicht gemindert durch den Regen, der in Eschborn kurz nach dem Start einsetzt. Neben der anspruchsvollen Strecke verlangt den Teilnehmern nun auch das Wetter einiges ab. Wer den Radsport liebt, den hält auch Nässe von oben nicht von seiner Leidenschaft ab.

Jens Schmitz ist einer von mehreren Hundert Hobbyfahrern, die an diesem Wochenende mit dem ŠKODA Veloteam an den Start gehen. Im richtigen Leben ist er Controller, sitzt im Büro. Aber nach Dienstschluss tauscht er den Schreibtischstuhl so oft es geht mit dem Rennrad. Denn das ist seine zweite Leidenschaft: der Radsport. Dass er jetzt beim Jedermannrennen dabei ist, hat er seinem Autohändler zu verdanken: „Ich wurde gefragt, ob ich nicht im ŠKODA-Veloteam mitmachen möchte – da hab‘ ich natürlich ‚Ja‘ gesagt“, blickt Schmitz zurück. „Offensichtlich fahre ich das richtige Auto“, fügt er schmunzelnd hinzu.


Es ist schon etwas Anderes

Die Wurzeln von ŠKODA liegen im Radsport

Dass sich eine Automarke ausgerechnet im Radsport engagiert, finden die Verantwortlichen bei ŠKODA gar nicht ungewöhnlich. „Die Anfänge unserer Marke liegen dort“, erklärt Jochen Tauber, bei ŠKODA Teamleiter des Sponsorings und des Eventmarketings. „Bevor unser Mutterhaus im tschechischen Mladá Boleslav mit der Produktion von Autos begonnen hat, wurden dort Fahrräder hergestellt“, so Tauber. „Die Wurzeln von ŠKODA liegen also gewissermaßen im Radsport.“

Das zeigt die tschechische Automarke, die in den vergangenen Jahren zur beliebtesten Importmarke der Deutschen geworden ist, vor Ort mit beeindruckendem Engagement. Denn ŠKODA tritt nicht nur mit einem eigenen Veloteam beim Jedermannrennen an, sondern gehört auch zu den Hauptsponsoren dieser Veranstaltungen in Deutschland. Frankfurt, Köln, Berlin, Dresden – bei allen größeren Jedermannrennen in der Republik ist die Marke mit dem geflügelten Pfeil im Logo am Start, um die Veranstalter mobil zu machen – mit bis zu 50 Autos für das Safety Car vor dem Feld, für die Teamfahrzeuge und auch für die Sicherheitsleute am Rande der Rennstrecke.

Mehr als nur Tour de France

„Wir wollen helfen, den Radsport in Deutschland weiter nach vorne zu bringen“, begründet Tauber das Engagement. „Deswegen sind wir nicht nur bei den internationalen Highlights wie der Tour de France dabei, sondern auch im Breitensport aktiv.“ Tauber ist nur einer von vielen, die mit diesem Engagement befasst sind. In Frankfurt-Eschborn ist der Autobauer zum Beispiel mit einem ganzen Team vor Ort, um das Jedermannrennen und das anschließende Elite-Rennen der World Tour des internationalen Radsport-Verbands UCI (Union Cycliste Internationale) zu begleiten. Eine Mannschaft von fast 50 Leuten präsentiert die Marke am Rande des Rennens, versorgt Radrennfahrer in ŠKODA-Zelt mit Pasta und Getränken, gibt technische Hilfeleistung und massiert ausgemergelte Beine nach dem Rennen.

Auch Jens Schmitz nutzt diesen Service gerne. Als er vom Rad steigt, sind die Beine doch ziemlich schwer geworden. Kein Wunder, schließlich hat er 125 Kilometer in den Knochen. „Es ist wirklich toll, was hier auf die Beine gestellt wird“, schwärmt er. „Für ganz normale Hobbyfahrer wie mich ist das ein echtes Highlight. Man fühlt sich wirklich wie ein Profi.“ Sagt er und verschwindet hinter die Stellwand, wo der Masseur schon auf ihn wartet.


Ein echtes Highlight

In Touch with ŠKODA.

Das neue Online-Magazin extratouch von ŠKODA AUTO Deutschland ist Ihre neue Web-Adresse für spannende Interviews, aktuelle Hintergrundinformationen, vielseitige Einblicke in die Welt der tschechischen Traditionsmarke und interessante Geschichten über Menschen und aus dem Leben. Willkommen!
Impressum | Datenschutz

Nach oben