Köpfe Fabian Kreim: "So tanke ich mich auf"

Als ŠKODA Rallye-Fahrer ist der Youngster viel unterwegs. Zwischen den Rennen tankt er sich zu Hause im Odenwald immer wieder auf.

Fabian Kreim ist als Rallye-Fahrer für ŠKODA in der ganzen Welt unterwegs. Zwischen den Rennen rund um den Globus sammelt er immer wieder zu Hause im Odenwald Kraft. Dort ist Deutschlands größte Rallye-Hoffnung für seine Familie und seine Freunde einfach nur "der Fabi". Hausbesuch bei einem Motorsportbesessenen, der große Pläne hat.

Die Aussicht vom Buckel ist grandios. Rund um den Hügel, dem Fabian Kreim und seine Freunde den Spitznamen Buckel verpasst haben, erstrecken sich sanfte Hügel und rauschende Wälder, soweit das Auge reicht. Dazwischen liegen immer wieder kleine Dörfer, eingesprenkelt in die Landschaft wie die Schönwetterwolken in den blauen Sommerhimmel, der sich an diesem Sommertag über die Postkartenidylle spannt. Das Leben hier scheint gemächlich dahinzufließen. Willkommen im Odenwald! Willkommen am Lieblingsplatz von Fabian Kreim, dem derzeit besten deutschen Rallyefahrer!

Dass der junge Mann, der uns am Ortsrand in Fränkisch-Crumbach die Tür öffnet, ein Geschwindigkeitsfanatiker ist, würde man nicht unbedingt vermuten. Dunkelblonde, verwuschelte Haare, eine etwas überdimensionierte Brille, rotes T-Shirt und Badelatschen an den Füßen. Fabian Kreim sieht eher aus wie ein liebenswürdiger Nerd.

"Hallo!", sagt Fabian und bittet uns herein. An der Wand hängen Rallye-Fotos, im Regal stehen Modellautos – und es wimmelt nur so vor Pokalen. Im Flur, im Wohnzimmer, sogar auf dem Bett. In seiner Wohnung wird einem schnell klar: Hier wohnt ein Motorsport-Besessener. Und zwar ein ziemlich erfolgreicher. 

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Fabian Kreim ist im Rallyesport der Mann der Stunde. Der ŠKODA-Pilot gilt unter Experten als deutsche Rallye-Hoffnung Nummer eins. Mit gerade einmal 24 Jahren führt er die Deutsche Rallye-Meisterschaft an. Nicht durch Zufall, sondern durch harte Arbeit, Selbstbewusstsein und Zielstrebigkeit. Begonnen hat Fabian Kreim als Kart-Pilot. Auf der Kart-Bahn starten viele große Karrieren, auch Michael Schumacher hat seine ersten Runden im Kart gedreht. 

2013 stieg Fabian Kreim in den Rallye-Sport ein. Zwei Jahre später beendete er die Deutsche Rallye-Meisterschaft bereits als Zweiter – um Haaresbreite am Sieg vorbei. Dieses Jahr will er gewinnen. "Ich bin gewissermaßen noch Lehrling im Rallye-Sport, ich muss Erfahrungen sammeln", gibt sich Fabian Kreim bescheiden. Seine Ziele allerdings sind groß: Nicht nur Deutscher Meister, Weltmeister will er werden. Deshalb startet er für ŠKODA – zusätzlich zu den Rennen der Deutschland-Rallye – in Neuseeland, Australien, China, Malaysia und Indien. Kein anderer deutscher Fahrer fährt derzeit so viele Rennen wie er. Es ist ein Jetset-Leben. Und zwischen den Rallye-Terminen legt Fabian immer wieder Service-Stopps im heimischen Odenwald ein, um die Akkus aufzutanken. 

Der Odenwald ist seine Heimat. Fabian liebt die Ruhe hier, die Landschaft, die Kühe, die frische Luft. Und natürlich genießt er es, dass er hier für seine Familie und seine Freunde nicht der Rallye-Pilot ist. Sondern einfach nur "der Fabian". 

"Wenn ich nach Hause komme, gehe ich immer als Erstes zu meiner Mutter essen. Schweinelende mit Kroketten, da geht nichts drüber für mich", sagt Fabian. Und wenn er dann gegessen hat, freut er sich auf sein Bett. "Das lernt man zu schätzen, wenn man so viel unterwegs ist und häufig in unbequemen Hotelbetten übernachtet."


Bei Mama schmeckt es am besten!

Während Fabian auf den Rallye-Strecken dieser Welt Gas gibt, bleibt auch das Leben in der Heimat nicht stehen. "Wenn ich zu Hause bin, kriege ich von meinen Freunden immer ein Update, was los war, während ich unterwegs war. Und umgekehrt erzähle ich, was mir passiert ist am anderen Ende der Welt." Die Familie, seine Freundin, seine Freunde: Fabian Kreim liegen die Menschen in seiner Umgebung sehr am Herzen, das merkt man schnell, wenn man sich mit ihm unterhält. Die vielen Reisen, die wenige Zeit zu Hause, all das macht die Beziehungen nicht unbedingt einfacher. Soziale Kontakte zu pflegen und zu erhalten, ist eben eine zeitintensive Aufgabe.   


Das Leben in der Heimat bleibt nicht stehen

Freunde hat Fabian mittlerweile auch im ŠKODA-Team, das weit mehr ist als eine Zweckgemeinschaft für den gemeinsamen Erfolg. "Die Jungs tun so viel für mich, deswegen bin ich ihnen auch unendlich dankbar. Die Mechaniker legen sich bei minus zwei Grad im Schnee unters Auto, wenn’s sein muss. Nur, damit ich weiterfahren kann." Die Rallyes schweißen zusammen. Kein Wunder, dass sich Fabian und sein Team auch abseits der Strecken treffen.

Dass Fabian Kreim heute so erfolgreich ist, verdankt er vor allem seinem Vater. Der hat ihm seinen Sport lange finanziert, bevor Fabian davon leben konnte. Einmal haben sie gemeinsam im Rallyewagen gesessen, das ist aber schon eine Weile her. "Mit meinem Vater würde ich gerne noch einmal eine Runde drehen", sagt Fabian Kreim. Er hat nicht vergessen, woher er kommt. 

Auch deswegen genießt Fabian Kreim die Zeit in der Heimat so sehr. Deswegen liebt er es, wenn er sich mit seinen Freunden auf dem Buckel trifft, diesem Hügel mit dem grandiosen Ausblick. Wenn er dort mit seinen Freunden sitzt, grillt, etwas trinkt und lacht, dann ist alles wie früher, als er noch auf der Kartbahn unterwegs war. Dann sind die Rallyestrecken der Welt weit weg. "Ich bin auch sehr oft allein dort oben. Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin und Kondition bolze für die anstrengenden Rennen, spare ich mir den Buckel als letzten Hügel auf. Dann setze ich mich einfach ins Gras oder auf einen Stein und genieße die Ruhe. Diese Momente sind sehr wichtig für mich." 


Diese Momente sind sehr wichtig für mich

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