Top Story Explosive Mischung: Mimi Fiedler und Bernhard Bettermann

Im Interview mit extratouch sprechen die Schauspieler Mimi Fiedler und Bernhard Bettermann über explosive Stimmung, Autofahren, Hochzeit und mehr.

Sie sind ein temperamentvolles Paar mit ordentlich Power. Da kracht es auch mal hier oder da. Hauptsache nicht mit dem ŠKODA OCTAVIA. Die Rede ist von den beiden Schauspielern Mimi Fiedler, bekannt u.a. als Kriminaltechnikerin Nika Banovic aus dem „Tatort“, und Bernhard Bettermann, der in der TV-Serie „In aller Freundschaft“ die Rolle des Dr. Stein spielt. 

Wer ist bei euch der Fahrer?

Bernhard: Ich fahre sehr gerne, auch lange Strecken.

Und Mimi entspannt?

Mimi: Absolut. Lange Autofahrten sind bei uns gespickt mit langen Gesprächen, Liedersingen und Hörbüchern. Und manchmal zoffen wir uns auch ein bisschen. Ich bin etwas anders temperiert als Bernhard und mein südländisches Temperament geht dann mit mir durch (lacht).

Auch hier in Porto?

Mimi: Wir hatten uns schon vor dem Abflug in Frankfurt gestritten, dann noch einmal bei der Ankunft und während der Autofahrt gleich noch einmal. Wir haben uns verfahren. Ich saß nämlich am Steuer, sozusagen aus Protest. Es war wohl unser Streittag. Manchmal hat man einfach solche Tage…

Bernhard: Ja, aber nur so haben wir günstig unsere neuen Sonnenbrillen erstanden. Die hatten wir nämlich zu Hause vergessen.

Ihr vertragt euch also schnell wieder?

Bernhard: Wir kriegen mittlerweile ziemlich schnell die Kurve. Und so ein kleiner Streit hier und da belebt ja auch die Beziehung (lacht).

Mimi: Wir sind also auch beim Streiten ein eingespieltes Team.

Bernhard: Wir werden immer besser darin.

Mimi: Früher dauerte es manchmal Stunden, bis wir uns wieder versöhnt haben. Heute geht das wesentlich schneller. Wir kennen uns einfach besser. Außerdem ist keiner von uns beiden nachtragend. Wir können uns beide auch sehr gut entschuldigen.

Bernhard: Ich muss jetzt mal eine Lanze für meine Frau brechen. Auf meine alten Tage habe ich es tatsächlich noch gelernt, mich zu entschuldigen – und das in einer hohen Frequenz. Heute fliegt der Topf einmal in die Luft und dann kommt der Deckel wieder drauf und alles ist gut. Das hat sie mir beigebracht.

Worüber streitet ihr denn?

Mimi: Schönes Beispiel – Bernhard saß am Steuer und ich habe dauernd telefoniert. Das findet er generell nur mittel. Ich war aber der Meinung, ich darf, weil es geschäftlich war – und zack, schon haben wir uns gezofft.

Bernhard: Aber wenn wir uns zoffen, kommt oft am Ende was Gutes dabei raus. Denn bei unserem kleinen Streit haben wir uns kurz verfahren und sind dadurch in einem bezaubernden Ort an der Küste gelandet. Insofern haben unsere kleinen Streitigkeiten durchaus etwas Kreatives (lächelt).


Auf meine alten Tage habe ich es tatsächlich noch gelernt, mich zu entschuldigen

Ok, Deckel drauf... Seid ihr zum ersten Mal in Portugal?

Mimi: Ich bin das erste Mal hier. Mir gefällt vor allem die Architektur Portugals. Die portugiesische Spätromantik hat ein eigenes Flair. Aber vor allem in Porto findet man von jahrhundertealten Kirchen und Palästen bis hin zur modernen Architektur wirklich alles.

Bernhard: Ich bin häufiger mal an der Atlantikküste. Ich schätze die französische Küste und den Atlantik für die Wellen und die Wildheit. Ich habe schon als junger Mann viele Urlaube dort verbracht und auch später mit meinen Kindern. Die Küste in Frankreich ist mir besonders sehr vertraut.

Gibt es andere Ziele, wo ihr gerne regelmäßig hinfahrt?

Mimi: Natürlich immer wieder nach Split, in meine Heimatstadt. Aber wir fahren auch gerne nach Kos. Wir mögen Griechenland sehr. Bernhard hat mich einmal dort hingebracht und seitdem habe ich auch dort mein Herz verloren.

Bernhard: Und ich versuche immer wieder, sie dorthin zu bringen. Ich mag die südliche Mentalität einfach und ich finde es schön, dass die Menschen dort das Zwischenmenschliche über das Materielle stellen. Das gefällt mir sehr.


Ich mag die südliche Mentalität

Wer ist denn der bessere Autofahrer?

Mimi: Bernhard.

Bernhard: Das ist eindeutig. Ich bin so was von gestählt, was Autofahren angeht. Ich mache pro Jahr 50.000 Kilometer, seit ich 18 bin. Ich fahre sehr, sehr gerne Auto. Für viele Menschen ist es unerklärlich, aber ich fahre bis zu acht Stunden am Stück durch. Ich tue nämlich sehr viele Dinge während der Zeit. Ich telefoniere intensiv, natürlich nur mit Freisprecheinrichtung, halte alle zwei Stunden an und mache gymnastische Übungen und einmal gehe ich schön essen. Auch höre ich gern Hörbücher. Es ist mir schon passiert, dass ich nach acht Stunden angekommen bin und noch zehn Minuten im Auto sitzengeblieben bin, weil das Kapitel noch nicht zu Ende war.

Was muss für euch ein Auto ausmachen?

Mimi: Es soll am liebsten praktisch sein, viel Platz haben und als guter Begleiter auf langen Strecken überzeugen. So wie der OCTAVIA eben.

Und was machst du als Beifahrerin, Mimi?

Mimi: Wir plaudern, ich schlafe, … Ich liebe Geschwindigkeit und schnelle Autos, aber ich bin keine gute Fahrerin, was die alltäglichen Fahrten angeht. Ich verfahre mich ständig, fluche wie ein Rohrspatz – auf Deutsch und Kroatisch.

Dabei bist du mit Autos groß geworden, oder? Hast du nicht mit deinem Papa am Auto geschraubt?

Mimi: Ja! Mein Vater war passionierter Automechaniker und ich stand mit ihm sehr oft in der Grube und habe an alten Autos mitgeschraubt. Diese Leidenschaft ist mir bis heute geblieben. Ich bin ein großer Oldtimerfan und fahre am liebsten Oldtimer-Rallyes.

Wo habt ihr beide nun eigentlich euren Lebensmittelpunkt?

Bernhard: Ich bin hauptsächlich in Zürich, das ist meine Wahlheimat. Ich habe auch die Schweizer Staatsbürgerschaft. Meine Söhne leben da und wir haben dort eine Wohnung, in die wir, wenn Mimis Jüngste aus dem Haus ist, ganz hinziehen werden. Momentan pendeln wir noch zwischen Kronberg und Zürich.


Ich bin ein großer Oldtimerfan und fahre am liebsten Oldtimer-Rallyes

Wie bekommt ihr die Haushalte geregelt?

Bernhard: Wir sind da sehr gut organisiert und haben einen Kalender, auf den wir beide zugreifen können. Wobei ich Mimi immer wieder auffordern muss, den zu pflegen.

Mimi: Darin bin ich wirklich nicht so gut. Ich vergesse immer alles schnell. Das Leben ist so voll. Da überlasse ich Bernhard gerne die Organisation unserer Termine.

Das heißt, jeder von euch hat seine Aufgaben?

Bernhard: Ja, wir sind gut eingespielt. Aber das liegt daran, dass wir einander die letzten drei Jahre sehr gut beobachtet haben.

Mimi: Man versteht irgendwann, worin die Stärken und Schwächen des anderen liegen und baut quasi darum herum.


Ja, wir sind gut eingespielt

Und was ist mit der Hochzeit?

Mimi: Unsere Hochzeit hätte schon im letzten Jahr stattfinden sollen. Aber als wir das Aufgebot bestellen wollten, habe ich festgestellt, dass mein Pass abgelaufen war…

Bernhard: Einen neuen Termin lassen wir nun auf uns zukommen. Die standesamtliche Trauung wird auch nur im ganz kleinen Kreis stattfinden. Nur wir und unsere Kinder. Das wird ein schönes, gemeinsames Wochenende. Und dann irgendwann – in diesem Sommer oder im nächsten Sommer – machen wir dann eine Hochzeitsfeier in Kroatien.

Mimi: Oder im überübernächsten Sommer? (lacht)

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