Aktiv "Ambitionierter Radsport ist ohne zuverlässige Autos nicht denkbar"

Wenn am 1. Juli die Tour de France in Düsseldorf startet, ist auch ŠKODA ganz vorne mit dabei. Ein Interview mit Jochen Tauber, Teamleiter Sponsoring bei ŠKODA, und Hans-Michael Holczer, Ex-Radsport-Manager und heute Leiter des ŠKODA Veloteams.

Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich ŠKODA im Radsport – nicht nur bei den Profis, sondern auch in der breiten Masse der Hobbysportler. Es gibt kaum eines der größeren Jedermann-Rennen in Deutschland, das nicht von ŠKODA unterstützt wird. Warum eigentlich? Was hat eine Automarke ausgerechnet im Radsport verloren? Wir haben nachgefragt: bei Jochen Tauber und Hans-Michael Holczer. Ein Interview über Markenwurzeln, Teamfeeling, Gänsehaut-Momente und echte Beißer.

Herr Tauber, Herr Holczer, was hat ein Automobilist im Radsport zu suchen?

Jochen Tauber: ŠKODA verbindet eine lange Tradition mit dem Radsport. Bevor man im tschechischen Mladá Boleslav mit der Produktion von Autos begonnen hat, wurden dort Fahrräder hergestellt. Das war bereits 1895. Die Anfänge der Marke, unsere Wurzeln, wenn man so will, liegen also gewissermaßen im Radsport.

Hans Michael Holczer: Hinzu kommt, dass es abgesehen vom Motorsport kaum eine Sportart gibt, die so klar auf die Unterstützung durch ein Auto angewiesen ist. Ambitionierter Radsport ist ohne zuverlässige Autos für die Teams eigentlich gar nicht denkbar. Das passt sehr gut zu ŠKODA.

ŠKODA bezeichnet sich selbst als „Motor des Radsports“ – was hat man sich darunter vorzustellen?

Tauber: Wir fördern den Sport seit vielen Jahren auf mehreren Ebenen. Seit über zehn Jahren sind wir beispielsweise Partner der Tour de France, und seit 2015 ist ŠKODA auch Partner des Grünen Trikots für den besten Sprinter. Wir stehen sehr engagiert hinter dieser Sportart, und freuen uns, dass sie in Deutschland Jahr für Jahr mehr Menschen begeistert.

Holczer: Die zweite Ebene des Engagements ist der Breitensport. ŠKODA ist Partner einer ganzen Reihe von so genannten Jedermann-Rennen, bei denen ŠKODA die gesamte Fahrzeugflotte stellt, manchmal bis zu 50 Autos. Wir tragen auf diese Weise dazu bei, dass die Hobbysportler die gleichen Bedingungen wie die Profis genießen dürfen. Und natürlich treten wir auch selbst beim Rennen an, mit unseren ŠKODA Veloteams.

ŠKODA Veloteams? Das müssen Sie bitte genauer erklären.

Holczer: Das sind Hobbyteams, bei denen jeder mitmachen darf und die von unseren ŠKODA-Händlern zusammengestellt werden. Inzwischen gibt es mehr als 200 solcher Teams in ganz Deutschland, die teilweise eigene Trainings organisieren und sich regelmäßig treffen. Wir unterstützen sie mit Tipps und Tricks und haben auch mal den einen oder anderen Ex-Profi an der Hand, der aus dem Nähkästchen plaudert.

Und wie sieht die Versorgung der Teams beim Rennen aus? 

Tauber: Es gibt zum Beispiel einen eigenen VIP-Bereich für unsere ŠKODA Veloteams, in denen die Hobbyfahrer betreut werden. Da sind Techniker, die sich um die Räder kümmern, Masseure, die harte Beine wieder weich kneten, und ein Catering, das keine Wünsche offen lässt. Wir stellen hier also schon einiges auf die Beine, so dass sich die Hobbyfahrer mal wie echte Profis fühlen dürfen.


Es gibt mehr als 200 Veloteams

Was ist eigentlich das Besondere an solchen Jedermannrennen?

Holczer: Es ist das Fahren im Team, die Gemeinschaftsleistung, und auch das Fahren in einem riesigen Feld. Das ist wie ein Sog, der Dich mitzieht. Für Profis ist das schon etwas Besonderes, aber für Hobbyfahrer ist es ein wirklich wahnsinniges Gefühl, absolut faszinierend.

Tauber: Wir erleben jedes Jahr wachsenden Zuspruch für diese Veranstaltungen, und das freut uns natürlich sehr. Die meisten Leute, die ein Jedermann-Rennen einmal mitgemacht haben, kommen wieder. 


Das ist wie ein Sog, der Dich mitzieht

Was hat eine Automarke wie ŠKODA sonst noch mit dem Radsport gemeinsam?

Holczer: Radsportler können unheimlich beißen und haben eine immense Ausdauer, nicht nur körperlich, sondern auch mental. Die halten durch, auch wenn’s mal hart wird. Und das kann man von den Autos von ŠKODA sicherlich auch behaupten.

Tauber: Wissen Sie, bei einem Radrennen müssen natürlich auch die Autos zeigen, was sie draufhaben, vor allem in Sachen Zuverlässigkeit. Deswegen sind wir schon ein wenig stolz darauf, dass wir in all den Jahren, in denen wir den Radsport in Deutschland und beispielsweise bei der Tour de France begleiten, kein einziges technisches Problem gehabt haben. Ich glaube, das spricht schon für unsere Autos.


Ich glaube, das spricht schon für unsere Autos.

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