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Icons get a Makeover: VOITURETTE A

Wie das erste Automobil von ŠKODA im 21. Jahrhundert aussehen würde

Mit der neuen Serie „Icons get a Makeover“ wirft ŠKODA AUTO einen Blick zurück auf die legendärsten Automobile der über 125-jährigen Unternehmensgeschichte und gibt ausgewählten Designern die Möglichkeit, eine neue, futuristische Interpretation der Klassiker zu entwickeln. Dabei darf natürlich das erste Automobil von LAURIN&KLEMENT nicht fehlen: die VIOTURETTE A. Designerin Yuhan Zhang stellt Ihnen den futuristischen Entwurf vor.

Nah am Original

Inspiration holt man sich am besten dort, wo das gut erhaltene Exponat steht: im ŠKODA Museum in Mlada Boleslav. Als sich Yuhan hinter das Steuer der VOITURETTE A setzt, leuchten ihre Augen vor Begeisterung. „Dieses Auto ist erstaunlich! So einfach gehalten, aber mit vielen schönen und künstlerischen Details besetzt. Und die Sitzfläche ist genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe“, schwärmt die Designerin von dem historischen Exponat.

Mit der neuen Serie „Icons get a Makeover“ wirft ŠKODA AUTO einen Blick zurück auf die legendärsten Automobile der über 125-jährigen Unternehmensgeschichte und gibt ausgewählten Designern die Möglichkeit, eine neue, futuristische Interpretation der Klassiker zu entwickeln. Dabei darf natürlich das erste Automobil von LAURIN&KLEMENT nicht fehlen: die VIOTURETTE A. Designerin Yuhan Zhang stellt Ihnen den futuristischen Entwurf vor.

Nah am Original

Inspiration holt man sich am besten dort, wo das gut erhaltene Exponat steht: im ŠKODA Museum in Mlada Boleslav. Als sich Yuhan hinter das Steuer der VOITURETTE A setzt, leuchten ihre Augen vor Begeisterung. „Dieses Auto ist erstaunlich! So einfach gehalten, aber mit vielen schönen und künstlerischen Details besetzt. Und die Sitzfläche ist genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe“, schwärmt die Designerin von dem historischen Exponat.

Die VOITURETTE A, die Yuhan designt hat, zeigt viele Parallelen zu dem Original aus 1905 auf. „Ich wollte den ursprünglichen Charme des Wagens bewahren. Er hat eine sehr charakteristische Form, die ausgeprägte Motorhaube, die hohe Sitzposition, die Couch-ähnliche Sitzfläche und das minimalistische Cockpit“, sagt Yuhan. Obwohl ihre Version der VOITURETTE A niedriger ist und in die Länge gestreckt wurde, bleibt sie ansonsten dem Original treu. Die Farbe hat die Designerin von Rot zu Blau abgewandelt. „Blau ist die Farbe der Zukunft und ein Symbol für Nachhaltigkeit“, begründet sie ihre Entscheidung. Die goldenen Details, die Yuhan an dem historischen Modell bewundert, hat sie beibehalten.

Ein futuristisches Fahrzeug

Die futuristische VOITURETTE A ist ein moderner Zweisitzer, die autonom Touristen fahren kann – zum Beispiel durch die tschechische Hauptstadt Prag. „Ich wollte eine Verbindung zwischen der Geschichte von ŠKODA und der Schönheit von Prag schaffen. Das große Display zeigt während der Fahrt die Sehenswürdigkeiten der Stadt, es könnte den Fahrgästen aber auch die Unternehmenshistorie näherbringen“, erklärt Yuhan weiter. Auch ihre Idee, den Kühlergrill und die Felgen als LED-Anzeigen zu gestalten, ist futuristischer Natur. „Das Auto hat dann die Möglichkeit mit seinen Passagieren zu kommunizieren, sie zu grüßen. Das Fahrzeug soll einen einladenden Eindruck erwecken, daher habe ich der VOITURETTE weiche und abgerundete Linien verpasst.“

Der Designprozess

Die Idee, die VOITURETTE A in ein solch ungewöhnliches Fahrzeug zu verwandeln, kam der Designerin relativ schnell. Doch um diese in eine Skizze umzusetzen, brauchte sie rund 20 Stunden. „Ich habe zuerst mit einem Bleistift auf Pauspapier angefangen und das Exterieur des Fahrzeugs gezeichnet. Anschließend habe ich diese Skizze auf den Computer übertragen und dort weiter bearbeitet“, erklärt Yuhan. Die anfängliche Skizze mache etwa 20 Prozent des Gesamtprozesses aus und sei der wichtigste Teil.

Nachdem sie das Exterieur fertiggestellt hatte, ging es ans Interieur. Ihr Ergebnis besprach Yuhan mit ŠKODA AUTO Chefdesigner Oliver Stefani. Da es sich bei dem futuristischen Fahrzeug um eine Vision handelt, fielen seine Anmerkungen gering aus. Yuhan genoss bei der Aufgabe einen großen Gestaltungsspielraum – eine schöne Abwechslung. „Der Großteil unserer Arbeit ist geheim und folgt einer klaren Aufgabenstruktur und Designsprache. Unser Berufsalltag lässt also nicht viel Zeit für Projekte, die unsere Visionen und unser Talent zeigen. Das Projekt VOITURETTE A gab mir viele Freiheiten, das war toll“, erklärt die Designerin. Ihre Variante des Klassikers hat sie so begeistert, dass sie sie gerne in ihrer Freizeit weiterführen möchte. „Vielleicht erstelle ich ein 3D-Modell am Computer, an dem ich weitere Details entwickeln kann.“ So erhält sie zumindest einen kleinen aber realistischeren Ausblick auf das Modell, welches leider nur eine Skizze bleiben wird.

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