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Icons get a Makeover: der Camper-Van

Wie würde der ŠKODA 1203 aussehen, wenn er von einem modernen Designer entworfen worden wäre?

Das Fotoshooting mit dem restaurierten ŠKODA 1203 weckt bei Designer Daniel Hájek alte Erinnerungen: „Eine Pritschenversion stand früher im Garten meiner Großeltern, leider ist sie nicht mehr fahrtüchtig.“ Und fügt hinzu: „Es war sozusagen mein erstes Auto. Wir haben den 1203 auf unserem Bauernhof genutzt. Als ich 15 war, durfte ich manchmal den Motor anlassen und damit über das Feld fahren.“ Kein Wunder also, dass Daniel den Camper für das Projekt Icons get a Makeover ausgewählt hat.

Seine Wahl war aber nicht nur von Nostalgie bestimmt. „Ich sprach mit meinen Kollegen über das Fahrzeug. Sie meinte, wenn ich Erfahrung mit dem 1203 habe, sollte ich mich an einer Interpretation fürs neue Jahrtausend wagen.“ Aus seiner Sicht verkörpert das Fahrzeug die Markenwerte von ŠKODA: Praktikabilität, großzügige Platzverhältnisse im Innenraum und zahlreiche Simply Clever-Lösungen.

In seiner Version gleicht der ŠKODA 1203 einem modernen Camper mit Aufstelldach. Daniel Hájek begründet diese Designentscheidung damit, dass diese Art von Fahrzeugen in letzter Zeit immer beliebter geworden ist. „Meine erste Idee war der Entwurf eines Begleitfahrzeugs für die Tour de France“, lacht Daniel und verweist damit auf das langjährige Engagement der Marke im Radsport.

Das Fotoshooting mit dem restaurierten ŠKODA 1203 weckt bei Designer Daniel Hájek alte Erinnerungen: „Eine Pritschenversion stand früher im Garten meiner Großeltern, leider ist sie nicht mehr fahrtüchtig.“ Und fügt hinzu: „Es war sozusagen mein erstes Auto. Wir haben den 1203 auf unserem Bauernhof genutzt. Als ich 15 war, durfte ich manchmal den Motor anlassen und damit über das Feld fahren.“ Kein Wunder also, dass Daniel den Camper für das Projekt Icons get a Makeover ausgewählt hat.

Seine Wahl war aber nicht nur von Nostalgie bestimmt. „Ich sprach mit meinen Kollegen über das Fahrzeug. Sie meinte, wenn ich Erfahrung mit dem 1203 habe, sollte ich mich an einer Interpretation fürs neue Jahrtausend wagen.“ Aus seiner Sicht verkörpert das Fahrzeug die Markenwerte von ŠKODA: Praktikabilität, großzügige Platzverhältnisse im Innenraum und zahlreiche Simply Clever-Lösungen.

In seiner Version gleicht der ŠKODA 1203 einem modernen Camper mit Aufstelldach. Daniel Hájek begründet diese Designentscheidung damit, dass diese Art von Fahrzeugen in letzter Zeit immer beliebter geworden ist. „Meine erste Idee war der Entwurf eines Begleitfahrzeugs für die Tour de France“, lacht Daniel und verweist damit auf das langjährige Engagement der Marke im Radsport.

Zeitloses Design

Im Konzeptionsprozess versuchte er, das Design des Vans ins 21. Jahrhundert zu übertragen. Es sollte erkennbar sein, dass es das gleiche Fahrzeug bleibt, aber anstelle eines offensichtlichen Retro-Looks setzte Daniel Hájek auf klare Linien. „Ich habe ein modernes Fahrzeug entworfen, das eine Hommage an die Legende ist“, erklärt er.

So bekam das Makeover eine „Doppelspitze“, wie er die leicht vorliegenden Kanten des Daches und des Kühlergrills bezeichnet. Darüber hinaus ersetzte er die horizontale Begrenzungslinie des 1203 durch die heute für ŠKODA typische scharf gezeichnete Tornadolinie. Zu den weiteren charakteristischen Merkmalen zählt das moderne Lichtdesign des Vans. „Ich habe lange überlegt, wie ich die runden Leuchten des Originals übernehmen kann, ohne dass sie zu retro wirken. Deshalb gibt es hier nur einen Hauch von Rundungen, aber ansonsten ist die Lichtsignatur neu“, sagt Daniel.

Das Heck des Fahrzeugs stellte für Daniel die größte Herausforderung dar. „Der originale 1203 ist relativ schmal. Moderne Fahrzeuge sind deutlich breiter. Ich wollte auch die klassischen Scheinwerfer aufnehmen, die beim 1203 übrigens die gleichen sind wie die am 1000 MB“, erklärt er. Die horizontalen Linien verbreitern den Van optisch, die abfallenden Seiten und das schmale Dach erinnern weiterhin an das Original.

Variabilität wird großgeschrieben

In Daniels Vision steht der neue 1203 auf der Transporterplattform, die auch der Volkswagen Konzern nutzt. Das gäbe ihm die Möglichkeit, den modernen 1203 als vollelektrischen Camper anzubieten. „Ein Elektroauto würde eine noch bessere Raumausnutzung ermöglichen“, sagt er. Den Innenraum dominieren ein Zweispeichenlenkrad sowie ein minimalistisches Armaturenbrett, das ebenfalls eine markante horizontale Gliederung aufweist.

Die Ablage in Form eines umgedrehten Flügels im unteren Teil des Armaturenbretts ist ebenfalls eine Anspielung auf den historischen 1203 und kann ausgezogen werden. In einem normalen Fahrzeug wäre ein solcher Ablageplatz im Weg, aber in einem Camper ist es praktisch.

Etwas ganz Besonderes erwartet die Fahrer, wenn sie das Infotainmentsystem suchen – der moderne 1203 bietet nämlich keines: „Die Idee ist, dass der Fahrer mit seinem eigenen Gerät, etwa einem Smartphone oder Tablet, auf diese Informationen zugreift“, sagt Daniel Hájek. Das Armaturenbrett besitzt nur ein kleines Informationsdisplay hinter dem Lenkrad und neben den Lüftungsdüsen.

Vom Kugelschreiber zum Computer

Daniel Hájek entwarf seine Version des 1203 mit einem Kugelschreiber und beendete die Arbeit am Computer: „So arbeite ich am liebsten. Außerdem habe ich immer einen Filzstift dabei, der erlaubt keine Fehler. Er erzeugt eine ziemlich charakteristische Linie, deshalb sind meine Skizzen etwas anders: weniger dynamisch und mehr illustrativ.“

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