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Elektromobilität: die wichtigsten Fakten zum Thema Reichweite und Laden

Was ein Benziner oder Diesel verbraucht, weiß jeder Autofahrer. Doch wie sieht es bei Plug-in-Hybriden oder rein batterieelektrischen Fahrzeugen aus? Den meisten Autofahrern fehlt noch das Gefühl dafür, wie viel Strom ein Elektroauto verbraucht. Darüber hinaus ist es auch wichtig zu wissen, wie viel Zeit beim Laden eingeplant werden muss. Ein Überblick über die wichtigsten Fragen zum Thema Reichweite und Laden:

Wie hoch ist die Reichweite?

Die iV-Versionen von OCTAVIA und SUPERB sind Plug-in-Hybridmodelle (OCTAVIA iV: Kraftstoffverbrauch kombiniert 1,3 – 1,2 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 30 – 28 g/km; SUPERB iV: Kraftstoffverbrauch kombiniert 1,4 – 1,2 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 33 – 27 g/km). Sie können bis zu 60 Kilometer* rein elektrisch fahren, bevor der Verbrennungsmotor erstmals anspringt. Das reicht, um praktisch alle täglichen Strecken abgasfrei zu fahren – und für Langstrecken ist Verlass auf den effizienten Benzinmotor. Der rein batterieelektrische ENYAQ iV bringt es mit der größten verfügbaren Batterie im WLTP-Zyklus auf bis zu 536 Kilometer Reichweite*. Den maximalen Aktionsradius eines Elektroautos zu erreichen, hängt allerdings von einigen Faktoren wie Witterung, Streckenprofil und dem eigenen Fahrverhalten ab. Diese Einflüsse sind ohne technische Hilfsmittel schwer zu kalkulieren. Aber wie erkenne ich dann, ob ich mit einer Akkuladung wirklich mehr als 500 Kilometer schaffe? Während der Fahrt berechnet der Bordcomputer die verbleibende Reichweite sehr exakt anhand der realen Verhältnisse. ŠKODA hat aber auch ein Tool entwickelt, das den realitätsnahen Verbrauch vorausberechnet und auch den Nutzern von konventionell angetriebenen Fahrzeugen interessante Vergleichsmöglichkeiten bietet. Der User kann hierbei das Fahrzeug, die Batteriegröße, das Fahrverhalten sowie die äußeren Faktoren eingeben und sieht dann die individuelle, bei diesen Parametern zu erwartende Reichweite. Aber nicht nur das: Er kann die Energiekosten auch mit denen eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor vergleichen lassen.

Wie lange lädt ein Elektroauto?

Das hängt von der Größe der Batterie, der freigegebenen Ladeleistung und der Leistung der Ladesäule ab. Eine einfache Grundregel besagt: Je höher die Ladeleistung, desto schneller der Ladevorgang. Theoretisch wäre eine 80-kWh-Batterie an einem 80-kW-Ladepunkt in einer Stunde geladen, an 40 kW würde es rechnerisch zwei Stunden dauern. In der Realität kommen sehr unterschiedliche Ladeleistungen vor. An einer herkömmlichen Haushaltssteckdose mit mindestens 16-A-Absicherung sollte nur in Notfällen und nach einer Prüfung des Hausanschlusses durch einen qualifizierten Elektriker geladen werden. Werden hier z. B. 2,3 kW abgezapft, dauert das Laden eines ENYAQ iV schon mal die ganze Nacht. Deutlich schneller, praktischer und absolut sicher geht es mit Wallboxen wie den ŠKODA iV Chargern. Sie speisen die Batterie des ENYAQ iV mit bis zu 11 kW, sodass ein kompletter Ladevorgang je nach Batteriegröße sechs bis acht Stunden dauert. Öffentliche DC-Stationen (Gleichstrom) weisen in der Regel eine höhere Maximalleistung auf, mit der sich die Batterie entsprechend flotter füllt. Am schnellsten geht das Laden an sogenannten Schnelladesäulen. Ist der ŠKODA ENYAQ iV mit der erhöhten Batterieladeleistung von 100 oder 125 kW ausgestattet, kann die größte Batterie des ENYAQ iV in 38 Minuten von 5 auf 80 Prozent ihrer Kapazität aufgeladen werden.

Der ŠKODA Powerpass

Mit dem Powerpass können die rein batterieelektrischen Modelle ŠKODA ENYAQ iV und ŠKODA CITIGOe iV sowie die Plug-in-Hybridfahrzeuge OCTAVIA iV, OCTAVIA RS iV (Kraftstoffverbrauch kombiniert 1,5 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 34 – 33 g/km) und SUPERB iV ganz bequem an bis zu 150.000 Ladestationen in ganz Europa nachladen. Neben den öffentlichen Schnellladesäulen des europaweiten IONITY-Ladenetzwerks zählen dazu auch viele weitere öffentliche Ladepunkte anderer Betreiber. Starten lässt sich der Ladevorgang ganz einfach über die Powerpass-App oder eine Scheckkarte mit integriertem RFID-Chip. Die App kann kostenfrei für Smartphones mit Android und iOS heruntergeladen werden, über sie ist auch die RFID-Chipkarte erhältlich. Die Abrechnung der Ladevorgänge erfolgt bequem einmal pro Monat über das hinterlegte Kreditkartenkonto. Zudem bietet die App weitere nützliche Funktionen. So findet sie europaweit geeignete Ladestationen und liefert Details zu Ladeleistung und anderen Merkmalen.

Was benötige ich für das Laden Zuhause?

Grundsätzlich reicht ein normaler Stromanschluss und ein Verlängerungskabel – sofern ein Elektriker das häusliche Stromnetz dafür freigegeben hat. Experten sehen das Laden an der Schuko-Steckdose allerdings kritisch – eine private Ladesäule bzw. Wallbox ist wegen der kürzeren Ladezeiten ohnehin erheblich sinnvoller.

OCTAVIA iV an Wallbox

Der OCTAVIA iV kann ganz einfach über eine Wallbox geladen werden.

Die ŠKODA iV Charger

Noch dazu gibt es die hochwertigen Wallboxen momentan zu sehr attraktiven Konditionen. Denn seit Ende 2020 können Nutzer von Elektrofahrzeugen bei der KfW-Bank einen Bundeszuschuss von 900 Euro beantragen. Auf der Liste der förderfähigen Geräte stehen gleich zwei der von ŠKODA angebotenen Wallboxen: der ŠKODA iV Charger Connect und ŠKODA iV Charger Connect+. Beide sind voll vernetzt und lassen sich bequem per Smartphone über die demnächst verfügbare My ŠKODA Powerpass App steuern. Kunden behalten damit die Ladevorgänge im Blick und profitieren von praktischen Funktionen wie Fernwartung, Zugangskontrolle per Ladekarte und regelmäßigen Software-Updates. Zudem können die intelligent gesteuerten Ladestationen mit anderen Komponenten des Stromnetzes kommunizieren – z. B. um die Ladeleistung auf eine Zeit mit besonders günstigen Stromtarifen zu verschieben. Der iV Charger Connect+ bietet zusätzlich einen integrierten MID-zertifizierten Stromzähler, der es ermöglicht, den Ladestromverbrauch zuhause zu messen. Die Verbräuche lassen sich künftig in der App transparent ablesen. Als Basisvariante kommt auch der ŠKODA iV Charger ohne Vernetzung in Frage, der allerdings nicht bezuschusst wird.

Wo wird außerhalb von zu Hause geladen?

Das Ladenetzranking des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) von Mai 2021 besagt: Es gibt in Deutschland aktuell 41.751 öffentlich zugängliche Ladepunkte, laut Bundesnetzagentur 35.845 Normal- und 5.906 Schnellladepunkte. Hinzu kommen weitere potenzielle Ladepunkte in (Tief-)Garagen, Carports und Stellplätzen von Mietwohnungen. Am häufigsten wird zu Hause geladen, meist per Wallbox. Einige Arbeitgeber oder auch Supermärkte ermöglichen ihren Mitarbeitern und Kunden – manchmal sogar kostenfrei – an DC-Schnellladesäulen zu laden.

Wann wird geladen?

Grundsätzlich: bei jeder Gelegenheit. Die in der Regel eingesetzten Lithium-Ionen-Batterien haben keinen Memory-Effekt, heißt: Sie verlieren nicht an Kapazität, wenn man sie immer wieder nur teilweise auflädt. Wird die Batterie möglichst mit geringerer Leistung geladen, beispielsweise mit 11 kW an der Wallbox, schont das sogar den Akku und erhöht seine Lebensdauer. Die Batterie sollte außerdem im täglichen Kurzstreckenbetrieb nicht über durchschnittlich 80 Prozent geladen werden. Bei mehr als zwölf Stunden Standzeit sollte das Fahrzeug zwischen 30 und 80 Prozent geladen sein. Für das Vollladen (100 Prozent) sollte ein Ladetimer im Lademanager eingestellt und anschließend direkt losgefahren werden.

 

Warum lädt die Batterie bis 80 Prozent schneller als für die letzten 20 Prozent?

Wenn die Batterie fast vollständig geladen ist, wird die Ladegeschwindigkeit durch das Battery Management System (BMS) reduziert, um ein Überhitzen der Batterie zu verhindern. Je näher der Ladestatus an 100 Prozent heranreicht, desto mehr wird die Ladegeschwindigkeit verringert.

 

Nutzt sich die Batterie des Elektroautos irgendwann ab?

Während nach zwei Jahren bei vielen Handy-Akkus der Ladespaß schon vorbei ist, schwächelt die Autobatterie noch lange nicht: ŠKODA gewährt beim ENYAQiV eine achtjährige Batteriegarantie (bzw. 160.000 Kilometer).

 

* Wert im WLTP-Messverfahren ermittelt. Tatsächliche Reichweite abhängig von Faktoren wie persönliche Fahrweise, Streckenbeschaffenheit, Außentemperatur, Witterungsverhältnisse, Nutzung von Heizung und Klimaanlage, Vortemperierung, Anzahl der Mitfahrer.