Innovation

Die Zukunft ist MODERN SOLID

Neue Designsprache und neue Elektroautos

Mit der NEXT LEVEL – ŠKODA STRATEGIE 2030 stellt ŠKODA AUTO den Umweltschutz sowie sinnvolle und praktische Innovationen in den Mittelpunkt der Pläne. Eines der Instrumente zur Umsetzung dieser Strategie ist die neue Designsprache MODERN SOLID, deren Entwicklung der ŠKODA Vorstandsvorsitzende Thomas Schäfer auf der digitalen Jahrespressekonferenz Ende März angekündigt hat.

Laut Schäfer hat der tschechische Automobilhersteller eine neue Philosophie entwickelt, um besser auf die Anforderungen und den sich ändernden Lebensstil der Kunden zu reagieren. „Ich kann Ihnen versichern: Es wird einen echten Aha-Moment geben – sowohl für die Kunden als auch für unsere Wettbewerber“, so Schäfer. Noch in diesem Jahr soll es weitere Informationen zur neuen Designsprache MODERN SOLID geben.

Nach Martin Jahn, ŠKODA Vorstand für Vertrieb und Marketing, geht es bei MODERN SOLID nicht nur um das Aussehen der Autos. „Unsere neue NEXT LEVEL-Strategie und der gesamte Wandel bringen eine umfassende Überarbeitung des Designs in Bezug auf die Produkte und die gesamte Marke mit sich“, so Jahn. „Dieser Wandel stellt die größte Veränderung für ŠKODA dar, seit wir Teil des Volkswagen Konzerns wurden. Wir werden unsere Ziele und Positionierung sowie unsere Kundengruppen neu definieren. Diese werden unser neues Markendesign, unsere Designsprache sowie unsere Kommunikation prägen“, sagt Jahn weiter. Dabei betont er, dass ŠKODA Automobile auch in Zukunft auf die Menschen fokussiert, familienorientiert und SIMPLY CLEVER bleiben werden.

E-Autos sind die Zukunft

Für ŠKODA ist klar, das elektrischen Fahrzeugen die Zukunft gehört. „Die Elektrifizierung beginnt sogar in einigen Schwellenländern eine Rolle zu spielen, wie zum Beispiel in Indien. Für ŠKODA ist die Elektromobilität ein klarer Weg – nicht weil wir den Druck der EU spüren, sondern weil wir fest daran glauben“, sagt Vorstandsvorsitzender Thomas Schäfer. Für die kommenden Jahre plane ŠKODA mindestens drei neue Elektrofahrzeuge, die in der Modellhierarchie unterhalb des aktuellen ENYAQ iV positioniert sein werden. ŠKODA setzt aber auch weiterhin auf Modelle mit Verbrennungsmotor. Der neue FABIA zum Beispiel lasse keinen Zweifel daran, wie effizient und umweltfreundlich solche Autos sein können, so Schäfer.

Die vollständige Elektrifizierung gelte auch in Zukunft für den OCTAVIA, das meistverkaufte Modell der von ŠKODA, so Schäfer und Jahn. „Der ŠKODA OCTAVIA, insbesondere der Kombi, ist Teil unseres Markenkerns und daher wird die Elektrifizierung aller unserer Modelle erfolgen, um diese Marke auf das nächste Level und in das nächste Jahrzehnt zu bringen“, sagt Schäfer. „Wir denken jedoch nicht daran, den aktuellen OCTAVIA zu elektrifizieren und Batterien in ihn einzubauen. Stattdessen versuchen wir, Autos zu entwickeln, die genau in das neue Zeitalter der elektrischen und digitalen Mobilität passen“, fügte Jahn hinzu.

Weder Wasserstoffantrieb noch synthetische Kraftstoffe spielen derzeit für ŠKODA eine Rolle, da diese viel Energie benötigen, die von Elektroautos unmittelbar genutzt werden könnte. „Aktuell sind Batterien die sinnvollste Lösung“, sagte Schäfer und fügte hinzu, dass die MEB-Plattform es der Marke ermöglicht hat, große Skaleneffekte zu erzielen und die Kosten für die Produktion von Elektrofahrzeugen zu senken.