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Die ŠKODA SUV-Familie: KAMIQ, KAROQ und KODIAQ

Das können die drei SUV-Modelle

Aller guten Dinge sind drei, das gilt auch bei ŠKODA. Neben dem bärenstarken KODIAQ und dem kompakten KAROQ rundet der KAMIQ die Palette als Crossover-SUV ab. Wir haben die drei Modelle betrachtet und die wichtigsten Aspekte der jeweiligen Baureihe für Sie zusammengetragen:

Die Maße

Während der ŠKODA KODIAQ als großes SUV gilt, tritt der kleinere KAROQ in der Kategorie der Kompakt-SUV an. Er ist 4.382 Millimeter lang und 1.841 Millimeter breit. Der KODIAQ ist knapp 31,5 Zentimeter länger, aber mit nur 41 Millimeter Breitenunterschied nicht deutlich breiter als der KAROQ. Das 2019 neu dazugekommene Crossover-SUV KAMIQ ist dagegen nur 4.241 Millimeter lang und 1.793 Millimeter breit. Betrachtet man den Radstand der drei Modelle, variiert dieser gering: 2.790 Millimeter Radstand bilden beim KODIAQ die Grundlage für das besonders großzügige Raumangebot. Gleiches gilt für den KAROQ mit seinem Radstand von 2.638 Millimeter. Der „kleine“ KAMIQ hat einen Radstand von 2.651 Millimetern. Deutlichere Unterschiede gibt es im Platzangebot, besonders im Kofferraumvolumen. Der ŠKODA KODIAQ punktet mit 835 bis 2.065 Litern, der KAROQ mit 521 bis 1.630 Litern und das Crossover-SUV KAMIQ mit 400 bis 1.395 Litern.

Dynamische Blinker beim KAMIQ

Der ŠKODA KAMIQ ist klar als ŠKODA SUV erkennbar. Bei aller Familienähnlichkeit zu den zwei größeren Brüdern KODIAQ und KAROQ hebt er sich durch einige charakteristische Merkmale ab – allen voran das weit oben platzierte Tagfahrlicht der zweigeteilten Frontscheinwerfer. Den KAMIQ erkennt man an den geometrisch geformten Scheinwerfern, den KODIAQ hingegen an den flacheren und nach der Überarbeitung schlanker gezeichneten Frontscheinwerfer, die serienmäßig über LED-Technologie verfügen. Der KAMIQ und der KAROQ tragen den gleichen charakteristischen trapezförmigen Kühlergrill mit dem mittig platzierten ŠKODA Logo. Beim ŠKODA KODIAQ hingegen steht der Kühlergrill aufrechter und ist hexagonal gestaltet.

Der KAMIQ bietet derzeit als einziges SUV dynamische Blinklichter vorne und hinten. Die vorderen Blinker sind in einzelne LEDs aufgeteilt. Wenn der Fahrer den Blinker betätigt, leuchten sie nacheinander von innen nach außen auf. Der KODIAQ verfügt ebenfalls über optional erhältliche dynamische Blinker hinten und die Heckleuchten verfügen jedoch serienmäßig über Voll-LED-Technologie. Nach dem Kompaktmodell ŠKODA SCALA verfügt auch der ŠKODA KAMIQ über das neue Innenraumkonzept. Das optionale Virtual Cockpit fällt mit 10,25 Zoll Diagonale auch beim KAMIQ sehr üppig aus. Alle SUVs von ŠKODA bringen viele der für die Marke typischen ‚Simply Clever‘-Details mit. Über 30 dieser nützlichen Alltagshelfer bieten die ŠKODA Modelle, darunter beispielsweise den neu konzipierten Türkantenschutz oder den Sensor unter dem hinteren Stoßfänger. Er öffnet die elektrische Heckklappe, wenn der Fahrer vor dem Einladen mit dem Fuß unter dem Heckstoßfänger herwischt.

Derivate, Ausstattungsvarianten und Motoren

Den ŠKODA KODIAQ gibt es in den fünf Ausstattungslinien Active, Ambition, Style, Clever und L&K sowie in zwei attraktiven Derivaten: als Designlinie SPORTLINE und als Performance-Version RS. Der KAROQ ist in den drei Ausstattungsvarianten Active, Ambition und Style sowie als SCOUT und SPORTLINE konfigurierbar. Der KAMIQ ist in den Ausstattungslinien Active, Ambition, Clever und Style konfigurierbar und ist auch als SCOUTLINE- und MONTE CARLO-Derivat erhältlich.

Alle Motoren des ŠKODA KAMIQ sind Direkteinspritzer mit Turboaufladung (Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,7-5,1l/100km, CO2 Emissionen kombiniert 108-117 g/km). Sie verfügen über Bremsenergierückgewinnung sowie Start-Stopp-Automatik und erfüllen die aktuelle Abgasnorm Euro 6d-TEMP. Das Einstiegsmodell ist der 1,0 TSI mit 70 kW (95 PS), die Top-Motorisierung des Crossover-SUV ist der 1,6 Liter TDI mit 110 kW (150 PS) und einem maximalen Drehmoment von 250 Nm.

Der KAROQ bietet fünf Motorisierungen mit einer Leistungsspanne von 85 kW (115 PS) bis 140 kW (190 PS) an (Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,1 – 6,8 l/100km, CO2 Emissionen kombiniert 112 – 137 g/km). Auch sie verfügen über Turboaufladung und Start-Stopp-Automatik. Der 2,0 TDI mit 110 kW (150 PS) und 7-Gang-DSG sowie der 2,0l TSI mit 140 kW (190 PS) und 7-Gang-DSG sind darüber hinaus mit Allradantrieb ausgestattet (Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,0-6,9 l/100km, CO2 Emissionen kombiniert 131-156 g/km).

Das größte SUV der Marke, der ŠKODA KODIAQ verfügt über zwei 2,0-TDI-Dieselmotoren mit 110 kW (150 PS) sowie 147 kW (200 PS) (Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,6-5,6 l/100km, CO2 Emissionen kombiniert 119-146 g/km) und drei Benziner mit 1,5 TSI mit 110 kW (150 PS) und 2,0 TSI mit 140 kW (190 PS) (Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,6-7,0 l/100km, CO2 Emissionen kombiniert 129-159 g/km). Das absolute Top-Modell ist der 2,0-TSI-Benziner mit 180 kW (245 PS) im KODIAQ RS (Kraftstoffverbrauch kombiniert 7,5-7,4 l/100 km, CO2 Emissionen kombiniert 171-170 g/km). Beide 2,0-TSI-Benziner gibt es in Verbindung mit Allrad und DSG. Auch der 2,0-TDI-Diesel ist mit Allrad erhältlich und ist immer mit dem 7-Gang-DSG gekoppelt.

Der 1,5 TSI des KAROQ weist als Besonderheit eine Zylinderabschaltung auf. Sobald weniger Motorleistung benötigt wird – etwa bei gleichmäßigem Tempo oder in Bremsphasen – schließt das System automatisch die Ventile des zweiten und dritten Zylinders und stoppt die Kraftstoffeinspritzung. Diese Technologie ermöglicht eine durchschnittliche Kraftstoffeinsparung von 0,5 Litern auf 100 Kilometern.

Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Seit dem 1. September 2018 ersetzt der neue WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) den bisherigen Fahrzyklus (NEFZ). Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2– Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.skoda-auto.de/wltp.