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Die ŠKODA iV-Modelle – das ist beim Laden zu beachten

Eine Guideline für das optimale Laden

Mit den iV-Modellen hat ŠKODA den Weg in ein elektrisches Zeitalter geebnet – sowohl Plug-in-Hybridmodelle als auch rein batterieelektrische Fahrzeuge sind im Angebot. Wir geben einen Einblick in Funktion, Kosten, Ladezeiten und die verschiedenen Ladekabel.

 

 

Wie funktioniert das Laden eines Elektrofahrzeugs?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, ein Elektrofahrzeug zu laden – entweder Zuhause an einer entsprechenden Ladestation oder an öffentlich zugänglichen Ladepunkten. Doch nicht jedes Elektroauto kann jede erreichbare Station nutzen. Wenn Sie Ihr Fahrzeug zuhause laden wollen, empfiehlt es sich, auf eine Wallbox wie den speziell auf die iV-Modelle abgestimmten ŠKODA iV Charger zurückzugreifen. Die Wallbox ist zudem effizienter als eine Haushaltssteckdose, da die Ladung etwa 4,5 Mal schneller erfolgt. Dank ihrer robusten und wetterfesten Konstruktion lassen sich die Boxen im Freien ebenso verwenden wie in Gebäuden. Die Charger sind mit Ein- oder Drei-Phasen-Anschluss ausgeführt und können so flexibel an die jeweilige Elektroinstallation vor Ort angepasst werden.

Falls Sie das Laden unterwegs bevorzugen, können Sie auf eine von ca. 19.000 öffentlichen Ladestationen mit zusammen rund 40.000 Ladepunkten zurückgreifen. Sowohl das Infotainment des SUPERB iV als auch die ŠKODA Connect App zeigt Ihnen entsprechende Lademöglichkeiten an und hilft Ihnen ebenfalls bei der Planung. Die Ladesäule schaltet sich durch einen QR-Code der Smartphone-App frei und die Bezahlung kann je nach Stromanbieter per EC/Kreditkarte, App oder Rechnung erfolgen. Häufig ist zuvor eine Anmeldung bei einem oder mehreren Ladeanbietern sinnvoll.

Welche Ladekabel können verwendet werden?

ŠKODA iV-Modelle werden mit zwei verschiedenen Ladekabeln ausgeliefert. Beim Mode-2-Ladekabel handelt es sich um ein Notladekabel. Es ist für die gewöhnliche Haushaltssteckdose (AC) geeignet. Das Mode-3-Ladekabel besitzt an beiden Enden den sogenannten Typ-2-Stecker. Sie können es für die Wallbox oder das öffentliche Aufladen (AC) nutzen. Mode-4-Ladekabel für den CCS-Standard befinden sich nicht im Fahrzeug, sondern sind fest an öffentlichen Schnellladestationen (DC) verbaut. Diese „Flaggschiffe“ unter den Ladesäulen bieten eine Ladeleistung über 50 Kilowatt, die neueste Generation schafft sogar bis zu 350 kW.

Grundsätzlich sollten keinerlei Verlängerungskabel, Kabeltrommeln oder Mehrfachsteckdosen eingesetzt werden.

Wie lang ist die Ladedauer?

Die Ladedauer ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig: Wie schnell fließt der Strom aus der jeweiligen Ladestation? Welches Ladekabel verwenden Sie? Wie ist der Zustand der Batterie? Die Stationsart bzw. die Stromquelle spielen eine entscheidende Rolle: Handelt es sich um eine Schnellladestation, so dauert die Ladezeit eine halbe Stunde bis Stunde.

Die konzeptbedingt kleinere Batterie des Plug-in-Hybridmodells SUPERB iV beispielsweise ist an einer Wallbox in etwa zweieinhalb Stunden vollgeladen. Bei Verwendung des Notladekabels muss mit längeren Ladezeiten gerechnet werden: Hier kommt der SUPERB iV auf knappe vier Stunden Ladezeit. Dafür lädt der Verbrennungsmotor die Batterie während der Fahrt auf.

Der rein batterieelektrische ENYAQ iV hingegen ist mit einer Ladeleistung von bis zu 125 kW schnellladefähig. So kann beispielsweise die größte Batterie des ENYAQ iV in 38 Minuten von 5 auf 80 Prozent ihrer Kapazität aufgeladen werden. Zu Hause fließt an Wechselstrom-ŠKODA iV Charger-Wallboxen Energie mit bis zu 11 kW in die Batterie des ENYAQ iV und lädt diese bequem über Nacht auf. Der Ladevorgang dauert je nach Batteriegröße sechs bis acht Stunden. Das Aufladen an einer öffentlichen AC-Station mit gleicher Maximalleistung dauert etwa gleich lang.

Grundsätzlich gilt: Mit Gleichstrom (DC) können Sie das Elektrofahrzeug schneller laden als mit Wechselstrom (AC), da Sie mit diesem die Batterie direkt laden. Für Plug-in-Hybride mit kleineren Akkus ist das AC-Laden die ökonomischste Lösung.

Was kostet das Laden eines Elektrofahrzeugs?

Die Kosten des Ladens sind von dem Ort abhängig. Am heimischen Stromanschluss kommt der übliche Strompreis von etwa 30 Cent/Kilowattstunde zum Tragen. Schnelladesäulen an öffentlichen Tankstellen mit Ladepunkten hingegen kosten etwa 79 Cent/Kilowattstunde.

Kann ich mein Elektrofahrzeug bei Regen aufladen?

Die ŠKODA iV-Modelle können Sie ohne Bedenken auch bei Regen laden. Sowohl das Auto als auch die Steckdose haben mehrere Schutzebenen für diese Fälle. Der Strom fließt beispielsweise so lange nicht, bis der Stecker sicher in die Dose gesteckt wurde und sowohl Auto als auch Dose sicher sind. Umgekehrt hört der Strom schon auf zu fließen, bevor Sie das Kabel ganz aus der Dose ziehen. Aus denselben Gründen ist es absolut sicher, das Elektroauto durch alle Arten von Waschanlagen zu fahren.

Für wie viele Kilometer oder Aufladungen hält die Batterie?

Die Batterielaufzeit in Elektrofahrzeugen ist sehr lang. Die Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass die Batterien je nach verwendeter Technologie selbst nach 200.000 oder 300.000 Kilometern 75 bis 90 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität behalten. Gleichzeitig sinken mit der Entwicklung der Elektromobilität die Kosten für den Austausch der Batterien. Selbst Batterien, die nicht mehr für das Autofahren geeignet sind, sind immer noch sehr wertvoll. Sie behalten weiterhin den größten Teil ihrer Kapazität – dies macht sie in Gemeinde- und Industrieprojekten zunehmend nützlich. Des Weiteren wird das Recycling in diesem Bereich rasch vorangetrieben. Herkömmliche Bleibatterien in Verbrennern sind zu fast 100 Prozent recyclingfähig.

Mehr zu den Themen Elektromobilität und unseren iV-Modellen erfahren Sie auf unserer ŠKODA Green Future-Seite.