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Die beliebtesten Lackierungen für ŠKODA Kompaktmodelle

Race-Blau und Quarz-Grau liegen beim ŠKODA SCALA und KAMIQ voll im Trend

ŠKODA hat 2019 mit dem SCALA und dem KAMIQ die Palette seiner Kompaktmodelle weiter ausgebaut. Durch modernste Technik, kompakte Abmessungen und einer attraktiven Motorenpalette haben die beiden Modelle schnell ihren Weg in die Herzen der ŠKODA Fans gefunden. Und weil das Auge bekanntlich mitbestimmt, haben diese Fans auch die unterschiedlichsten farblichen Ansprüche an ihr ŠKODA Gefährt. Welche Bedeutung die Farbe der Lackierung für die Kunden aber auch für das Design der Fahrzeuge hat, erklärt Carola Maria Kertzscher, Koordinatorin Farben und Materialien bei ŠKODA Design, in diesem Artikel.

ŠKODA hat 2019 mit dem SCALA und dem KAMIQ die Palette seiner Kompaktmodelle weiter ausgebaut. Durch modernste Technik, kompakte Abmessungen und einer attraktiven Motorenpalette haben die beiden Modelle schnell ihren Weg in die Herzen der ŠKODA Fans gefunden. Und weil das Auge bekanntlich mitbestimmt, haben diese Fans auch die unterschiedlichsten farblichen Ansprüche an ihr ŠKODA Gefährt. Welche Bedeutung die Farbe der Lackierung für die Kunden aber auch für das Design der Fahrzeuge hat, erklärt Carola Maria Kertzscher, Koordinatorin Farben und Materialien bei ŠKODA Design, in diesem Artikel.

Blau und Grau – die Trendfarben der ŠKODA Kompaktmodelle

Die Metallic-Lackierungen Race-Blau und Quarz-Grau belegen bei den Käufern der ŠKODA Kompaktmodelle aktuell Platz eins. Beim ŠKODA SCALA unterstreicht das sportliche Race-Blau Metallic das dynamisch-emotionale Design und bildet eine perfekte Kombination mit dem schwarzen Panoramadach sowie der optionalen, verlängerten schwarzen Heckscheibe. Insgesamt waren 17,4 Prozent aller 2019 produzierten ŠKODA SCALA in dieser Farbe lackiert. Auf Platz zwei und drei finden sich beim SCALA Quarz-Grau Metallic und Magic-Black Perleffekt.

Der KAMIQ folgt mit der bei ihm am häufigsten gewählten Lackierung Quarz-Grau Metallic dem Trend des gesamten europäischen Markts, auf dem graue Fahrzeuge zum ersten Mal überhaupt Platz eins belegen. Dahinter reihen sich beim KAMIQ die Metallic-Lackierungen Black-Magic Perleffekt und Moon-Weiß ein. Der Gesamtanteil der Metalliclackierungen überwiegt bei beiden Modellen deutlich: fast 80 Prozent aller gewählten Lackierungen sind hierbei metallic.

Das sind die Farbtrends im Gesamtmarkt

Insgesamt dominieren gedeckte Farbtöne die Lackierungen von Automobilen. Rund 80 Prozent der weltweit produzierten Fahrzeuge rollen in den Farbrichtungen Weiß, Schwarz, Grau und Silber vom Band. Bei ŠKODA SCALA und KAMIQ können Individualisten allerdings auch Farbe bekennen, beispielsweise mit der Premium-Metalliclackierung Velvet-Rot: 2019 lag sie beim KAMIQ mit 9,1 Prozent auf Platz fünf der beliebtesten Lackierungen, beim SCALA entschieden sich 3,6 Prozent der Kunden für das leuchtende Rot. Ein selbstbewusstes Statement und eine Hommage an die ŠKODA Erfolge im internationalen Rallye-Sport ist die Lackierung Rallye-Grün, die bei SCALA-Fahrern gefragter ist als bei KAMIQ-Fans.

Interview mit Carola Maria Kertzscher, Koordinatorin Farben und Materialien bei ŠKODA Design:

Wie wichtig ist für Automobilkunden die Farbe ihres Fahrzeugs?
Carola Maria Kertzscher: „Mit der Farbe kann jeder Käufer seinem Fahrzeug eine eigene Note geben und eine Beziehung schaffen. Das hängt vom persönlichen Empfinden, aber auch von allgemeinen regionalen Vorlieben ab. So sind beispielsweise die Geschmäcker in Europa und Asien, aber auch in einzelnen Ländern sehr unterschiedlich.“

Welche Rolle spielt die Farbe beim Design? Kann eine Lackierung perfekt zum Fahrzeug passen?
Kertzscher: „Die Modelle SCALA und KAMIQ sind die ersten Vertreter einer neuen Entwicklungsstufe der ŠKODA Designsprache. Neben kristallinen Elementen sorgen vor allem scharfe Linien und klare Flächen für mehr Dynamik und Emotionen. Und genau diese Linien und Flächen kann die richtige Farbe betonen und in Szene setzen.“

Woher wissen Sie, welche Farben gerade gefragt sind?
Kertzscher: „Wir bei ŠKODA stehen immer in einem intensiven Dialog mit unseren Kunden. So sind wir gut darüber informiert, was sich die Käufer wünschen. Und das ist in Europa beispielsweise ganz anders als in China. In Indien haben die Kunden nochmals andere Vorlieben. Zudem verfolgen unsere Spezialisten natürlich auch die generellen Entwicklungen und Strömungen im weltweiten Automobilmarkt, aber auch in anderen Bereichen wie Mode und Architektur. So sind wir in der Lage, unsere Farbpalette immer auf einem aktuellen Stand zu halten und breit zu fächern. Daraus entwickeln wir die passenden Angebote für die einzelnen Märkte, aber auch für unterschiedliche Fahrzeugkategorien.“

Carola Maria Kertzscher – Koordinatorin Farben und Materialien

ŠKODA bietet für SCALA und KAMIQ unter anderem Unifarben und Metalliclackierungen an. Wo liegen da die Unterschiede?
Kertzscher: „Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen Unilacken mit einem Basislack aus Farbpigmenten und Metalliclackierungen, denen zusätzlich Effektgeber beigemischt werden. Das sind beispielsweise Aluminiumteilchen, die das einfallende Licht reflektieren und den Lack glänzen lassen. Eine Perleffekt-Lackierung schimmert weicher als ein Metalliclack, dafür kommen Effektpigmente wie Glimmer oder künstliche Effektgeber zum Einsatz. Wenn zusätzlich andersfarbige Teilchen verwendet werden, changiert der Lack farblich im Licht. Je nach Blickwinkel auf das Fahrzeug variiert auch die Helligkeit der Farbe, die Farbbrillanz ist deutlich höher als bei anderen Lackierungen.

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