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Der ŠKODA KODIAQ RS bezwingt die „Grüne Hölle“

Wer in die „Grüne Hölle“ geschickt wird, muss nicht nur ein guter Rennfahrer sein, sondern braucht auch einen geeigneten Rennwagen mit perfekter Performance. Aus diesem Grund schickte ŠKODA 2018 die erfolgreiche Rennfahrerin Sabine Schmitz auf den Nürburgring, um dort im damaligen Topmodel ŠKODA KODIAQ RS noch vor dessen offizieller Markteinführung auf Rekordjagd zu gehen.

Die Nordschleife befahren in der Regel Sportwagen und Supersportwagen. Aber warum sollte nicht auch mal ein SUV mit Platz für sieben Personen über die legendäre Rennstrecke düsen? Klingt nach einer verrückten Idee. Aber ŠKODA hat sie umgesetzt.

SUV mit Power: der ŠKODA KODIAQ RS

Mit der Rekordfahrt auf der „Grünen Hölle“ zeigte die tschechische Marke die außergewöhnliche Performance dieses SUV. Der Nürburgring ist dabei ganz bewusst gewählt, um bei der Rekordfahrt das Potenzial des KODIAQ RS zu zeigen. Die Nordschleife des Nürburgrings gilt als die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt. Dort konnte das erste High-Performance-SUV von ŠKODA seine sportlichen Fähigkeiten meisterlich demonstrieren.

Selbst bei niedriger Drehzahl sorgt der 2,0 BiTDI mit einer Leistung von 176 kW (239 PS) für eine dynamische Kraftentfaltung und direktes Ansprechverhalten. Das adaptive Fahrwerk (DCC) inklusive Fahrprofilauswahl (Driving Mode Select) und Progressivlenkung sorgte dafür, dass der Allradler für den Rundenrekord in der „Grünen Hölle“ bestens gerüstet war.

Der siebensitzige High-Performance-SUV, der bei dem Rekordversuch zum Einsatz kam, entsprach der Version, die ab Oktober 2018 verkauft wurde.

Die Fahrerwahl für den KODIAQ RS: Sabine Schmitz

Um die schnellstmögliche Zeit zu erreichen, hat das ŠKODA-Team nichts dem Zufall überlassen. Ein flottes Auto braucht einen flotten Fahrer, weshalb Sabine Schmitz mit ihrer großen Erfahrung auf der Nordschleife des Nürburgrings die passende Wahl für den Platz hinterm Steuer dieses sportlichen SUVs war. Nur wenige kennen die „Grüne Hölle“ so gut wie die Rennfahrerin, die als Einzige das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring gewonnen hat und laut eigener Aussage dort mehr als 30.000 Runden in allen möglichen Fahrzeugen absolviert hat.

„Die Nordschleife hat so viele Geschichten zu erzählen. Es ist eine unglaubliche Rennstrecke. Sie ist berühmt und jeder kennt sie, weil so viele dramatische Dinge hier passiert sind – sowohl schlechte als auch gute. […] Die Strecke ist sehr lang und unberechenbar – das ist die Herausforderung“, beschrieb Schmitz die Strecke. An ihrer Seite nahm der Verantwortliche für die kompakten Baureihen bei ŠKODA AUTO, František Drábek, Platz.

„Er fährt so gut, dass ich wirklich beeindruckt bin. Dieses Auto ist ausreichend ausgestattet, also haben wir nichts geändert. Ich denke, wenn wir den Rundenrekord brechen, sollte es in einem Auto sein, das jedem zum Verkauf steht. Ich möchte den Menschen zeigen, wie agil ein Auto sein kann, dass sie kaufen können“, lobte Sabine Schmitz den KODIAQ RS.

Der Start der Rekordfahrt in der Nordschleife

Gegen 14 Uhr war es dann soweit: Das Herz des ŠKODA KODIAQ RS, der 2,0 BiTDI Motor wurde gestartet. Schmitz‘ Plan: Vollgas geben, vor der Kurve so spät es geht bremsen und danach so schnell wie möglich beschleunigen.

Sabine Schmitz fuhr das Auto souverän mit hoher Geschwindigkeit durch die anspruchsvollen Abschnitte der legendären Rennstrecke Fuchsröhre, Schwedenkreuz, Laudas Corner und das legendäre Karussell. Der weiße, leicht getarnte siebensitzige SUV flog über die Strecke in Richtung Ziel.

Mit weit über 200 km/h flog der schnellste KODIAQ über die Ziellinie. Der Timer stoppte bei 9 Minuten, 29 Sekunden und 84 Hundertstelsekunden. Der ŠKODA KODIAQ RS ist der schnellste siebensitzige SUV auf der Nordschleife! „Das Auto war sehr stabil, die Bremsen funktionierten perfekt. Wir hatten viel Spaß“, fügte der Fahrer hinzu. „Ich fühlte mich die ganze Zeit sicher“, lobte Drábek.