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Der ŠKODA E-Noise-Soundgenerator

Deshalb sind die elektrifizierten Modelle von ŠKODA mit akustischen Warngeräuschen ausgestattet

Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride können sehr leise sein, wenn sie sich mit niedriger Geschwindigkeit bewegen. Das reduziert einerseits den Lärm in der Umgebung, stellt aber andererseits mitunter auch eine Gefahr für Fußgänger dar, die das Fahrzeug möglicherweise nicht hören. Deshalb sind die Hybridmodelle von ŠKODA mit dem E-Noise-Soundgenerator ausgestattet, der im elektrischen Fahrmodus künstliche Fahrgeräusche erzeugt. So können Fußgänger und Radfahrer ein sich näherndes elektrifiziertes ŠKODA Fahrzeug trotz des lautlosen Elektroantriebs rechtzeitig hören. Die ersten ŠKODA Fahrzeuge mit dem neuen, E-Noise genannten Soundsystem sind die Plug-in-Hybride ŠKODA SUPERB iV* und ŠKODA OCTAVIA iV. Das Geräusch, das der Soundgenerator produziert, ähnelt dem eines Verbrennungsmotors, mit niedrigen Frequenzen, die mit zunehmender Geschwindigkeit des Autos höher werden. Und das Geräusch nimmt ab, wenn das Auto die Geschwindigkeit reduziert, so dass Fußgänger abschätzen können, ob das Auto schnell oder langsam unterwegs ist.

Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride können sehr leise sein, wenn sie sich mit niedriger Geschwindigkeit bewegen. Das reduziert einerseits den Lärm in der Umgebung, stellt aber andererseits mitunter auch eine Gefahr für Fußgänger dar, die das Fahrzeug möglicherweise nicht hören. Deshalb sind die Hybridmodelle von ŠKODA mit dem E-Noise-Soundgenerator ausgestattet, der im elektrischen Fahrmodus künstliche Fahrgeräusche erzeugt. So können Fußgänger und Radfahrer ein sich näherndes elektrifiziertes ŠKODA Fahrzeug trotz des lautlosen Elektroantriebs rechtzeitig hören. Die ersten ŠKODA Fahrzeuge mit dem neuen, E-Noise genannten Soundsystem sind die Plug-in-Hybride ŠKODA SUPERB iV* und ŠKODA OCTAVIA iV. Das Geräusch, das der Soundgenerator produziert, ähnelt dem eines Verbrennungsmotors, mit niedrigen Frequenzen, die mit zunehmender Geschwindigkeit des Autos höher werden. Und das Geräusch nimmt ab, wenn das Auto die Geschwindigkeit reduziert, so dass Fußgänger abschätzen können, ob das Auto schnell oder langsam unterwegs ist.

Die Entwicklung – keine leichte Aufgabe

Die Entwicklung dieser praktischen Lösung und die Feinabstimmung des Klangs übernahmen die Experten aus dem Entwicklungszentrum von ŠKODA in Mladá Boleslav. „Es war keine leichte Aufgabe – es gibt nicht viel Platz unter der Motorhaube und die Gesetzgebung ist streng“, erklärt Pavel Orendáš, der leitende Ingenieur an dem Projekt. Die erste Aufgabe bestand darin, eine Möglichkeit zu finden, ein Audiogerät, bei dem es sich im Grunde genommen um einen kleinen Breitbandlautsprecher in einem wasserdichten Gehäuse handelt, im Motorraum des Fahrzeugs zu installieren. „Die Gesetzgebung verlangt, dass der Schall nach vorne in Richtung der Fußgänger ausgestrahlt wird, daher gibt es nicht viele Positionierungsmöglichkeiten“, erklärt Orendáš. „Fußgänger nehmen nur einen Bruchteil der Verkehrssituation visuell wahr und nutzen ihr Gehör, um zu wissen, was um sie herum geschieht“, fügt er hinzu. Am Ende fanden die Ingenieure im Bereich des rechten Vorderrads Platz für das Lautsprechergehäuse mit einem Innenvolumen von etwas mehr als einem Liter.

Vorgaben der Gesetzgebung

Die Gesetzgebung stellt eine Reihe von Anforderungen an das als AVAS (Acoustic Vehicle Alerting System) bezeichneten akustische Warnsystem „Die Mindestlautstärke des Systems ist festgelegt, aber unser Ziel ist es auch, den Fahrzeugkunden ein möglichst angenehmes Geräusch anzubieten. Das ist ein ziemlicher Widerspruch, deshalb wurden Experten der Fahrzeugakustik von ŠKODA hinzugezogen, um den Klang abzustimmen“, sagt Orendáš. Nach den EU-Vorschriften müssen vollelektrische Autos bei Geschwindigkeiten bis zu 20 km/h Warngeräusche abgeben, weil diese Autos bis zu dieser Geschwindigkeit besonders leise sind. „Bei höheren Geschwindigkeiten übertönen die Abrollgeräusche der Reifen selbst bei modernen Verbrennerfahrzeugen den eigentlichen Motorenklang, sodass das zusätzliche akustische Warnsignal nicht notwendig ist“, erläutert der Ingenieur. ŠKODA hat diesen Geschwindigkeitsbereich freiwillig aufgestockt und löst die Soundthematik bei seinen elektrifizierten Modellen so, dass das Warngeräusch bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h lauter wird und dann allmählich abklingt, bis das Auto etwa 30 km/h erreicht, wo er auf natürliche Weise durch andere Geräusche des fahrenden Fahrzeugs ersetzt wird. Außerdem muss das Fahrzeug beim Zurücksetzen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 6 km/h ebenso spezielle Warntöne abgeben, die den Fußgängern signalisieren, dass das Auto rückwärtsfährt.

Futuristisch klingende Hybride

Die Schaffung einer wiedererkennbaren akustischen Warnsignal-„Signatur“ ist sowohl eine Chance für die Automobilhersteller als auch eine technische Herausforderung. Obwohl die Gesetzgebung vorschreibt, welche Frequenzbänder der Ton bei welcher Lautstärke (bei einem Gesamtpegel von mindestens 56 Dezibel) verwenden soll, können die Designer ein wenig kreativ sein und den Ton an den Charakter des jeweiligen Autos anpassen. „Plug-in-Hybride bekommen ein Geräusch, das einen Verbrennungsmotor imitiert“, sagt Orendáš. Der sportliche OCTAVIA RS iV wird den gleichen Klangcharakter haben wie die Standardmodelle OCTAVIA iV und SUPERB iV*.

*SUPERB iV Stromverbrauch (kombiniert) 14,5 – 14,0 kWh/100 km. Kraftstoffverbrauch (kombiniert) 1,5 l/100 km. CO2-Emission (kombiniert) 35 – 33 g/km. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen’ entnommen werden. Ermittelt im neuen WLTP-Messverfahren, umgerechnet in NEFZ-Werte zwecks Pflichtangabe nach Pkw-EnVKV.

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