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50 Jahre ŠKODA 110 R Coupé

Objekt der Begierde: Das damals einzige Großserien-Sportcoupé im Ostblock feiert Jubiläum

Vor 50 Jahren startete die Karriere eines der beliebtesten automobilen Leckerbissen des Ostens. Das ŠKODA 110 R Coupé brachte mit seiner schnittigen Form und den ab 1973 verbauten Doppelscheinwerfern eine sportliche Note in die ŠKODA Modellfamilie. Zu seinem Marktstart 1970 war der ŠKODA 110 R das einzige Großserien-Sportcoupé im Ostblock. Es basierte auf der erfolgreichen Stufenhecklimousine ŠKODA S 110 und war neben dem typischen Orange auch in den Lackierungen Zitronengelb, Rennrot und Frühlingsgrün bestellbar.

Von 1970 bis zum Produktionsende 1981 wurden im ŠKODA Werk Kvasiny fast 60.000 Stück des ŠKODA 110 R gebaut. Heckantrieb, Sportsitze, Sportlenkrad, Zusatzinstrumente und die rahmenlosen Seitenfenster ließen den Zweitürer schnell zum Objekt der Begierde aufsteigen. Der 1,1-Liter-Vierzylinder leistet 46 kW (62 PS) und beschleunigt auf bis zu 145 km/h. Von 0 auf 100 km/h benötigte das weniger als 900 Kilogramm leichte Coupé 18,5 Sekunden.

Vor 50 Jahren startete die Karriere eines der beliebtesten automobilen Leckerbissen des Ostens. Das ŠKODA 110 R Coupé brachte mit seiner schnittigen Form und den ab 1973 verbauten Doppelscheinwerfern eine sportliche Note in die ŠKODA Modellfamilie. Zu seinem Marktstart 1970 war der ŠKODA 110 R das einzige Großserien-Sportcoupé im Ostblock. Es basierte auf der erfolgreichen Stufenhecklimousine ŠKODA S 110 und war neben dem typischen Orange auch in den Lackierungen Zitronengelb, Rennrot und Frühlingsgrün bestellbar.

Von 1970 bis zum Produktionsende 1981 wurden im ŠKODA Werk Kvasiny fast 60.000 Stück des ŠKODA 110 R gebaut. Heckantrieb, Sportsitze, Sportlenkrad, Zusatzinstrumente und die rahmenlosen Seitenfenster ließen den Zweitürer schnell zum Objekt der Begierde aufsteigen. Der 1,1-Liter-Vierzylinder leistet 46 kW (62 PS) und beschleunigt auf bis zu 145 km/h. Von 0 auf 100 km/h benötigte das weniger als 900 Kilogramm leichte Coupé 18,5 Sekunden.

Rasantes Sportcoupé im internationalen Motorsport

Anfang der 1970er-Jahre avancierte der ŠKODA 110 R bei engagierten Privatfahrern zu einem beliebten Rallye-Modell. Auf seiner Grundlage wurde auch der ŠKODA 130 RS entwickelt, der als einer der erfolgreichsten Ostblock-Rennwagen der 1970er- und 80er-Jahre im internationalen Motorsport mitmischte. Bekannt als „Porsche des Ostens“ prägt der 130 RS den guten Motorsportruf von ŠKODA bis heute. Größte Triumphe waren der Sieg in der Tourenwagen-Europameisterschaft 1981 und der Doppelsieg bei der Rallye Monte Carlo 1977 in der Klasse bis 1.300 ccm.

Traumhafter Oldtimer: ŠKODA 110 R

Jens Herkommer, der in der Szene als der ŠKODA Oldtimer-Doktor bekannt ist, kennt den 110 R in- und auswendig. Er weiß, dass die ŠKODA Oldtimer vor allem im Westen immer beliebter werden: „Nicht jeder will sich den 120sten alten Porsche in die Garage stellen“. Viele ŠKODA Oldtimer wie der 110 R verzeichnen wegen der steigenden Nachfrage einen enormen Wertzuwachs. ŠKODA Fan Hendrik Pöttrich hatte Glück. Nach langer Suche fand der Erzgebirgler ein günstiges Wrack des ŠKODA 110 R, restaurierte es aufwändig und erfüllte sich so seinen lang gehegten Traum.

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